° Nicht den Anschluss verpassen

Christian Rose (li. neben dem Banner), Peter Bartmann mit Kindern, Bernd Weber, Josef Schürmann, Monika Schutzeichel und weitere Schwittener Bürger präsentierten im strömenden Regen das Banner.
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  • Christian Rose (li. neben dem Banner), Peter Bartmann mit Kindern, Bernd Weber, Josef Schürmann, Monika Schutzeichel und weitere Schwittener Bürger präsentierten im strömenden Regen das Banner.
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Werbung für ein zukunftsorientiertes Schwitten

° Ohne Internet geht heute, ob nun im privaten oder geschäftlichen Be-reich, kaum noch etwas. Und da ist es natürlich ein großer Nachteil, wenn die Leitungen dann „langsam“ sind.

Auch Schwitten möchte nun von der Möglichkeit profitieren, am digi-talen Leben gleichberechtigt zu den Ballungszentren teilzunehmen. „Banking, Einkaufen, Urlaub buchen oder Filme schauen, alles online, ist doch heute fast schon selbstverständlich“, zählt Christian Rose auf. „Und da wäre es doch wünschenswert, wenn wir in unserem Ortsteil dies auch mit entsprechender Geschwindigkeit machen könnten.“
Da ein anderer Anbieter nach eigener Aussage einen Ausbau nicht in Betracht zieht, bietet nun das Unternehmen Muenet die Möglichkeit, Schwitten zu einem starken, zukunftsorientierten Standort zu machen. Die Firma hat bereits Erfahrungen in ländlichen Strukturen in Frön-denberg-Frömern und Ostbüren sammeln können.
Das Problem ist einfach dargestellt bei Kupferleitungen die Entfernung zwischen Vermittlungsstelle und Haushalt. Das Ziel des Breit-bandausbaus ist also die Verluste durch geringere Distanz zu verringern. Einfach ausgedrückt: „Die Vermittlungsstelle rückt näher an die Abnehmer.“ Und damit Schwitten den Anschluss nicht verpasst, geht es auch darum: „Macht mit bei Glasfaser.“
Doch damit der Umstieg auch funktioniert, sind einige Bedingungen zu erfüllen. Es muss sich selbstverständlich finanziell rechnen. Deshalb sind die Zusagen von 40 Prozent der Haushalte unbedingt notwendig. Da es aktuell 698 mögliche Kunden vor Ort gibt, sind 279 Anschlüsse unbedingt nötig. Stichtag für die Zusagen: Samstag, 27. Februar.
Um diese Zahl zu erreichen, haben sich einige Anwohner zusammen-geschlossen und rühren kräftig die Werbetrommel. Christian Rose: „Mitten im Ort, an der Kreuzung Schwitter Dorfstraße und Hinterm Garten, wirbt ein großes Banner für das Ziel.“ Zudem werden Plakate bei den Friseuren, beim Bäcker, in den Banken ausgehangen.
So wird kräftig diese nach Ansicht vieler Anwohner für lange Zeit letzte Chance, Schwitten an das große schnelle „Netz der Zukunft“ anzubinden, von vielen Interessenten aktiv mit angeschoben.
Einige weitere Aktionen in Eigeninitiative der interessierten Bürger in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen sind zudem noch geplant.

Autor:

Lokalkompass Menden-Fröndenberg-Balve-Wickede aus Menden (Sauerland)

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