Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Stichwort 'Synthesizer'"

Manfred Mann, seit Jahrzehnten weltweit einer der innovativsten Musiker am Synthesizer, kommt in wenigen Wochen nach Menden. Eine super Sache! Aber wieso kommen bei mir beim Stichwort "Synthesizer" auch negative Gefühle auf?

Ganz einfach:
Synthys sind bereits seit vielen Jahrzehnten meine absoluten Lieblingsinstrumente - spätestens seit ich Anfang der 70er Jahre Fan der Gruppen "Emerson, Lake & Palmer" und "Yes" wurde. Soweit, so gut. Doch dann habe ich einen großen Fehler gemacht.

1974 hatte ich nämlich den (vermutlich) allerersten jemals in Deutschland hergestellten Synthesizer gekauft! Ein deutsches Musikhaus hatte damals diesen "abenteuerlich" aussehenden Prototyp entwickelt; mit seinen Zugriegeln und Kippschaltern und dem selbst hergestellten Metallgehäuse sah das Ding weniger wie ein Synthy, sondern vielmehr wie eine futuristische viereckige Orgel aus. Die Sounds konnten sich aber absolut "sehen" (oder besser "hören") lassen. Das Ding ging aber nie in Serie.
Ein paar Jahre später kam ich leider auf die dumme Idee, die meisten meiner Instrumente zu verkaufen. Darunter auch diesen einmaligen Prototyp, der mir lächerliche 120 oder 130 Mark einbrachte.
Ich könnte mich heute noch in den Allerwertesten beißen, dass ich mich von einem solchen Sammlerstück getrennt habe.

Jetzt frage ich mich wieder: "Was wohl aus 'der Kiste' geworden ist?"

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