Unser Dorf soll sauber werden: Müllsammelaktion in Bösperde

Ganze Säcke Müll wurden hier entsorgt
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Die Stadt Menden hatte zur großen Müllsammelaktion am Samstag, 21. April aufgerufen.
An dieser Aktion nahmen auch die Vereine und Institutionen des Stadtteils Bösperde teil. Bereits freitags sammelten die Kinder und Jugendlichen der Grund- und Hauptschule sowie des Kinder- und Jugendtreffs Bösperde fleißig den Müll auf, den gedankenlose Mitmenschen einfach fallen lassen oder irgendwohin werfen – Hauptsache, man muss es nicht mehr tragen und sei es noch so ein kleines und leichtes Teil.
Samstags hatte dann die IGB die Vereine aufgerufen, ihren Stadtteil zu säubern. Da diese Aktion bereits seit Jahren vom Treff Bösperde durchgeführt wurde, hatte jeder Verein bereits seinen festen Platz, an dem er den Müll aufsammelte und ab 10.00 Uhr ging es dann los.
5 Vorstandsmitglieder der IGB und 2 weibliche Teilnehmerinnen der DJK Abteilung Handball/Turnen nahmen sich das Gebiet Hämmer-Riekenbrauck vor. Während die DJK im Waldgebiet kurz hinter McDonald bereits ihr Aufgabengebiet in Angriff nahmen, fuhr der IGB-Vorstand weiter bis kurz vor den alten Klärteichen. Man hatte bewusst dieses Gebiet ausgesucht, da es ruhiger liegt und viele Spaziergänger und Radfahrer dort ihre Runden drehen und es aufgefallen war, dass dort sehr viel Müll inzwischen illegal entsorgt wurde. Vorsorglich hatte man bereits einen Hänger mitgebracht, um auch die größeren Teile abtransportieren zu können.
Im Vorfeld hatte man bereits festgestellt, dass dort Autoreifen und Bauschutt, wie z.B. zerschlagene Fliesen, entsorgt worden waren. Trotzdem war man erstaunt, was die Leute doch so alles wegwerfen: neben jeder Menge Verpackungsmaterial von McDonalds fand man viele leere Gläser und Flaschen, Pappbecher und Plastikgeschirr, ein noch volles und ungeöffnetes Glas mit roter Beete sowie eine volle Flasche Cola und Piccolo. Jede Menge leere Elektroleitungen, die einen ganzen Abfallsack alleine füllten. Die Kupferdrähte waren alle rausgezogen.Auch Stühle benötigten die Leute wohl nicht mehr. Weitere größere Funde waren ein defekter Auspuff und 2 Federbeine.
Wieso Leute solche Dinge im Wald entsorgen, bleibt unbegreiflich: im Stadtgebiet Menden gibt es jede Menge Glas- und Altpapiercontainer, kostenlos. Ebenso können am Bringhof größere Teile und Elektroartikel kostenlos abgegeben werden. Und wer kein Auto hat oder keine Lust, die Sachen selber weg zu bringen: auch der Sperrmüll wird kostenlos von zu Hause abgeholt. Man meldet es nur an, inzwischen sogar ganz bequem per Internet. Und Schrott nimmt jeder Schrotthändler mit, es fahren genug herum.
Man kann nur an die Vernunft der Leute appellieren: entsorgt euren Müll zu Hause bzw. da, wo die entsprechenden Container stehen. Die Umwelt wird es euch danken und jeder wird sich doch bestimmt freuen, wenn er sonntags spazieren geht oder Rad fährt und sieht, wie schön die Welt ist – vor allem ohne Unrat.

Autor:

Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland)

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