Zur Diskussion frei gegeben: Wer zahlt so viel für eine Rede?

Papa geht am Morgen aus dem Haus zur Arbeit. Das muss er, denn die Familie möchte schließlich leben. „Und von nichts kommt nichts.“
Doch wenn Vati dann die Feierabendsirene hört, ist für ihn noch lange nicht Schluss. Ein Zweitjob spannt ihn zusätzlich ein. Nicht, weil der Luxus ruft, nein, der erste Lohn reicht oft nicht zum Leben. Bei vielen jedenfalls.
Doch Vorsicht. Einfach nur verdienen und alles meins, ist nicht. Das Finanzamt passt genau auf. Denn der Staat will auch seinen Anteil.
Und weitere Fallstricke: Was sagt der Arbeitgeber von Job eins? Darf ich Urlaub machen und dann etwas dazu verdienen? Rund 2,5 Millionen Arbeitnehmer füllen ihre Konten inzwischen ein bisschen auf.
Aber ein Promi steht hier ganz vorne. Peer Steinbrück gehört dem Anschein nach zu den Personen, die ihr Gehalt aufbessern müssen, um sich eine warme Wohnung leisten zu können. Doch nicht nur er, ein Drittel unserer Abgeordneten sorgen inzwischen vor.
Da kommen Fragen auf. Sind unsere Politiker chronisch unterbezahlt? Woher nehmen die die Zeit, wo doch täglich um das Wohl des Volkes gerungen werden muss?
Aber was mich am meisten irritiert: wer zahlt eigentlich fünf-, sechsstellige Summen für eine Rede?
Derjenige hat doch den Knall.

Autor:

Peter Benedickt aus Fröndenberg/Ruhr

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