Abifeier in der Wilhelmshöhe
Mission erfüllt – Frag niemals wie

Die Soulband sorgte für das musikalische Rahmenprogramm.
  • Die Soulband sorgte für das musikalische Rahmenprogramm.
  • Foto: C. Scholz/SMMP
  • hochgeladen von Verena Kobusch

Nach zwei langen Jahren durften die Abiturienten des Walburgisgymnasiums endlich wieder eine „normale“ Abiturfeier in der Wilhelmshöhe feiern. 81 Schülerinnen und Schüler erhielten ihr Abiturzeugnis aus den Händen des Schulleiters Dr. Bornhoff, davon fünfmal mit der Traumnote 1,0. 

So besonders und unvergesslich die beiden zurückliegenden Abiturfeiern im Hemeraner Autokino auch waren, so war man doch sehr glücklich, wieder zu altgewohnten Traditionen zurückkehren zu können.

Zu den Klängen der James-Bond-Titelmusik (schließlich lautete das Motto der diesjährigen Abiturientia „Mission erfüllt – Frag niemals wie“) marschierten die Abiturientia durch den Spiegelsaal in den großen Saal der Wilhelmshöhe ein, und nicht wenige von ihnen wunderten sich sichtlich über die Standing Ovations, die ihnen von Seiten der geladenen Gäste (insbesondere Eltern und Familienmitglieder sowie Lehrerinnen und Lehrer) direkt entgegenbrandeten.

Die mehr als zweistündige Feier wurde durch den Schulleiter eröffnet, der zunächst alle Anwesenden herzlich im Namen der Schule begrüßte und daran anschließend eine Abiturrede hielt, in die er alle 25 Titel der bisherigen James-Bond-Filme integriert hatte, was bei einigen exotischen Filmüberschriften keine sehr leichte Aufgabe war. Mit diesem rhetorischen Trick gelang es ihm, die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer über die gesamte Rededauer zu gewinnen. Auf diese Weise bekamen die Schüler vielleicht noch den einen oder anderen Tipp für eine gelungene Lebensführung mit auf den Weg, den sie während ihrer Schulzeit, die in den letzten Jahren auch aus viel Onlineunterricht bestanden hatte, vielleicht versäumt hatten, weil sie im entscheidenden Moment unaufmerksam gewesen waren.

Für ihre Zukunft in der realen Welt gab er den Abiturienten drei Impulse auf den Weg: Er wünschte ihnen „einen hoffnungsvollen Blick in die Welt“ und forderte sie zum Handeln auf, denn: „Sie sind die Architekten Ihrer Zukunft und der Zukunft Ihrer Welt“. Dank der Kraft von Solidarität und Mitleiden seien sie dabei nicht allein.

In der Folge schlossen sich weitere Reden im Wechsel mit Beiträgen der Soulband an, die die Feier musikalisch untermalten. So sprach zum Beispiel die Stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Erdem, die sich an ihre eigene Schulzeit am WBG zurück erinnerte, als es noch eine reine Mädchenschule war, und die die Schüler dazu einlud, sich zunächst einmal die Welt anzusehen, um dann irgendwann festzustellen, dass es in Menden doch ganz schön sei und sich hier privat und beruflich niederzulassen („Menden braucht Sie.“).

Drei Schüler wurden mit dem diesjährigen Abiturpreis der Gerd-Harnischmacher-Stiftung ausgezeichnet (siehe Bericht: https://www.lokalkompass.de/menden/c-politik/super-abitur-mit-traumnote-10_a1744360  )

Autor:

Lokalkompass Menden-Fröndenberg-Balve-Wickede aus Menden (Sauerland)

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