"Dabei sein" ist alles

Das Konzept für die 14. Auflage des Moerser Literaturpreises stellen die Organisatoren (v.l.n.r.) Franjo Terhart, Dr. Manfred Niessen, Marie-Luise Hülsberg und Guido Lohmann vor.
  • Das Konzept für die 14. Auflage des Moerser Literaturpreises stellen die Organisatoren (v.l.n.r.) Franjo Terhart, Dr. Manfred Niessen, Marie-Luise Hülsberg und Guido Lohmann vor.
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  • hochgeladen von Susanne Schmengler
Wo: Am Niederrhein, Moers auf Karte anzeigen

Er ist ein Aushängeschild für Moers und ein Sprungbrett für Nachwuchsschriftsteller aus der Region: „Junge Goethes“ werden wieder gesucht beim Moerser Literaturpreis 2011.
Junge und junggebliebene Autoren im Alter von 16 bis 45 Jahren haben die Möglichkeit, sich an diesem renommierten Wettbewerb zu beteiligen. Das Thema heißt diesmal „dabei sein“, auf das sich das Organistionsteam erst nach langen Diskussionen geeinigt hat, wie Franjo Terhart, Kulturbeauftragter der Stadt Neukirchen-Vluyn, verrät: „Bestimmt 100 Vorschläge hatten wir auf dem Tisch.“ „Dabei sein“ schließlich konnte die Konkurrenz aus dem Feld schlagen, weil es vieles bedeuten kann: „Ich denke zum Beispiel an die Rolle der Medien, die jetzt in Japan dabei sind.“
Eine Bedingung für die Teilnahme ist der Wohnsitz im „Kulturraum“ Niederrhein: „Wir haben Bewerbungen bekommen bis nach Köln oder Aachen, zum Teil von Weggezogenen“, erzählt Marie-Luise Hülsberg, stellvertretende Vorsitzende der „Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens“, die sich auch mal über ein paar Bewerbungen aus dem Nachbarland, den Niederlanden, freuen würde.
Dass es genug unentdeckte Talente gibt, davon sind auch Guido Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein, die das Projekt wie immer unterstützt, und Dr. Manfred Niessen überzeugt, der sich als Deutschlehrer bestens mit Sprache auskennt und auch einen Trend ausmachen kann: „Es gibt mehr Rechtschreibfehler und mehr Menschen mit Migrationshintergrund, die sich beteiligen. Aber für uns zählen nur die Texte und der Inhalt.“
Schirmherr in diesem Jahr ist der Leiter des Literaturbüros NRW Michael Serrer. Den Preisträgern winken attraktive Geldpreise in Höhe von insgesamt 4.350 Euro. Die Muse sollte die Autoren bis zum 24. Juli geküsst haben. Die Preisverleihung ist dann für den 23. Oktober im Martinsstift geplant.

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