Tag des Gedenkens am 27. Januar
Gemeinsam Gesicht zeigen - die drei Moerser Gesamtschulen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

Angedacht war die inhaltliche und emotionale Auseinandersetzung der Schüler mit den Moerser Opfern, denen ein Stolperstein gewidmet ist.
  • Angedacht war die inhaltliche und emotionale Auseinandersetzung der Schüler mit den Moerser Opfern, denen ein Stolperstein gewidmet ist.
  • Foto: LK
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Bereits im dritten Jahr arbeiten die drei Moerser Gesamtschulen anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, welcher am 27. Januar ist, zusammen und möchten sich stark machen gegen das Vergessen. Die drei beziehungsweise vier Namensgeber der Schulen, Hermann Runge, die Geschwister Scholl und Anne Frank waren Opfer des NS-Regimes.

Gesicht gegen Rassismus

Mit den gemeinsamen Veranstaltungen möchten die drei Schulen nicht nur Gesicht gegen Rassismus und Unterdrückung zeigen, sondern auch ein Zeichen für ein Miteinander mit Respekt und Courage setzen. 

Schon vor den engeren Beschränkungen der Coronaschutzverordnungen rückten die in Moers verlegten Stolpersteine in das Zentrum der Planungen. Stolpersteine erinnern an einen Menschen, der Opfer der nationalsozialistischen Diktatur geworden ist. Die kleinen Messingquadrate werden in der Regel vor der letzten selbst gewählten Wohnstätte in das Pflaster des Bürgersteigs eingelassen. 

Opfern ein Gesicht geben

Angedacht war die inhaltliche und emotionale Auseinandersetzung der Schüler mit den Moerser Opfern, denen ein Stolperstein gewidmet ist. Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Jahrgängen der drei Gesamtschulen haben sich zum Ziel gesetzt, den Moerser Opfern „ein Gesicht zu geben”. Sie beschäftigten sich mit den Biographien der betroffenen Moerser Bürger und entwarfen Steckbriefe, die in der Stadt den Bürgern präsentiert werden sollten.

Aber auch die emotionalen Erfahrungen bei der Bearbeitung des Themas fanden in den Präsentationen ihren Niederschlag. Die Schulen haben immer wieder versucht, die Planungen dem Pandemiegeschehen anzupassen, aber die neue Coronaschutzverordnung lässt zurzeit keinen Spielraum mehr für eine Präsentation der Ergebnisse im öffentlichen Raum zu. Die Resultate der Schüler sollen zu einem späteren Zeitpunkt den Moerser Bürgern zugänglich gemacht werden.

Autor:

Lokalkompass Moers aus Moers

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