Jazzfestival Moers 2011 - Ein schönes, ruhiges internationales Festival, aber der Schein trügt

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Schon wochenlang hatten sich viele Jugendliche und auch Erwachsene auf das Jazzfestival im Moerser Schlosspark als einen Ort der internationalen Begegnung gefreut. Für viele TeilnehmerInnen erfüllten sich diese Erwartungen auch - die Fotos sprechen ja für sich - für einige BesucherInnen gab es jedoch ein böses "Erwachen".
Beginnen wir mit dem Positiven: Tausende BesucherInnen schlängelten sich am Sonntagabend durch die Verkaufsständegasse, kauften an dem einen oder anderen Stand schöne Ketten, Bekleidung oder einfach internationale Gerichte. Der Hinweis, dass sie ohne Sprossen angerichtet worden seien, durfte natürlich bei Gemüsegerichten nicht fehlen. Überall sah man Jugendliche oder junge Erwachsene Musik machen oder interessante Gespräche führen, es wurde Ball und Schach gespielt, auch Jongleure übten sich in ihrer Kunst, und das große Musikzelt, in dem internationale Bands (siehe Liste) spielten, war natürlich auch gut besucht. Das Wetter hatte sich nach anfänglichen kleinen Schauern geruhigt, und die Zeltplätze blieben in halbwegs begehbarem Zustand. Dass bei Tausenden von zeltenden Jungendlichen und Erwachsenen eine Menge Müll anfällt, ist klar. Die Festivalleitung hatte sich zur Beseitigung der vielen leeren Flaschen, Büchsen, Packungen etc. jedoch eine gute Hilfsmaßnahme einfallen lassen. Das Zelten war nicht mehr kostenlos, und die Zeltenden bekamen einen Müllsack mitgegeben, bei dessen voller Rückgabe mit Müll den Jugendlichen und Erwachsenen fünf Euro zurückerstattet wurden.
Auch vielen Eltern, die ihre Säuglinge in Tragetüchern bei sich trugen, und Kindern, unter ihnen sogar SchülerInnen von meiner Schule, konnte man begegnen.
Alles wäre so schön gewesen, hätten sich nicht in der Nacht von Samstag auf Sonntag Vandalen unter die friedlichen BesucherInnen gemischt. Wie groß war das Entsetzen einiger Zelter, als sie nach einer großartigen musikalischen Veranstaltung an ihre Zelte zurückkehrten, und diese aufgeschlitzt vorfanden. All die Sachen, die einen gewissen Wert vermuten ließen, waren entwendet worden oder achtlos auf dem Zeltplatz verstreut worden, egal ob es sich dabei um Bekleidung, Ausweispapiere, Portemonnaies, Brieftaschen oder Schlüssel gehandelt hatte. Diese hässliche Attacke hatten auch die Security-Posten und die Polizei, die versucht hatten, die Veranstaltung unter Kontrolle zu halten, nicht verhindern können.
Heute Nachmittag beginnen die großen Aufräumarbeiten der TeilnehmerInnen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie unter den Müllbergen noch so einige Wertgegenstände winderfinden!!!
Ein gaaanz herzliches Dankeschön an die netten =) Kumpels, die sofort 'ne spontane Sammelaktion für die Geschädigten initiiert haben!!!
Momentanes update: Auch in der letzten Nacht war wieder ein Dieb unterwegs. Diesen hat ein Bestohlener jedoch bemerkt, sodass er gefasst werden konnte!

Autor:

Hildegard van Hueuet aus Xanten

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