Baubeginn des neuen Volksparks „Neu_Meerbeck“ startete - hier entsteht ein Ort für Sport, Kultur und Miteinander
Jetzt rollten die Bagger an

Der Technische Beigeordnete der Stadt Moers, Thorsten Kamp, Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Martin Borges, Vorsitzender des MSV Moers (vl.), freuen sich, dass es nun endlich los geht. Der Baubeginn im ehemaligen Rheinpreußen Stadion in Meerbeck startete in der vergangenen Woche.
  • Der Technische Beigeordnete der Stadt Moers, Thorsten Kamp, Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Martin Borges, Vorsitzender des MSV Moers (vl.), freuen sich, dass es nun endlich los geht. Der Baubeginn im ehemaligen Rheinpreußen Stadion in Meerbeck startete in der vergangenen Woche.
  • Foto: Heike Cervellera
  • hochgeladen von Nadine Scholtheis

Bei eisiger Kälte rollten jetzt an der Barbarastraße in Meerbeck die Bagger an. Der Baubeginn des Volksparks Neu_Meerbeck startete in der vergangenen Woche.
In zwei Bauabschnitte aufgeteilt, entsteht hier, auf dem Areal des ehemaligen Rheinpreußen-Stadions, ein Aktivpark mit Promenadenring. Ein Ort für Jung und Alt, ein neuer „grüner Kern“ und eine soziale Mitte im Herzen von Meerbeck.
„Es wird ein Ort für Sport und Kultur, aber vor allem für das Miteinander der Bürger sein“, so Bürgermeister Christoph Fleischhauer zuversichtlich. „Das wird kein klassisches Vereinsgelände mehr sein, sondern viel mehr.“ Mit der Gesamtinvestitionssumme von 12,04 Millionen Euro (90 Prozent Förderung durch EU (EFRE), Bund und Land), entsteht hier ein Aktivpark mit zwei Kunstrasengroßspielfeldern mit barrierefreier Tribüne, drei Tennisplätzen, einem Kunstrasenkleinspielfeld sowie einem Multifunktionsspielfeld, einer digitalen Torwand, Platz zum Bogenschießen, Kugelstoßen und Weitsprung, für die neue Trendsportart „Parkour“, Streetworkout und Pumptrack (speziell geschaffene Mountainbikestrecke).

Aktivpark und Promenadenring

Der dazugehörige Promenadenring soll ein Pavillon für Kiosk, einen Aufenthaltsraum, eine barrierefreie Toilette und für den MSV Moers einen barrierefreien Aufenthalts-und Jugendraum erhalten. Tischtennis, ein Spielplatz, ein Mehr-Generationen-Fitness-Bereich, Flächen für Boule und Slackline sowie eine gemütliche Picknickwiese runden das breite Aktivprogramm ab. „Vor allem viel Grün wird vorhanden sein“, freut sich Christoph Fleischhauer. Dafür soll eine doppelreihige Baumpflanzung sorgen. Durchgänge zum Park sind möglich von der Galgenbergsheide, der Römerstraße, der Barbarastraße und der Bismarckstraße. Der Barbaraplatz soll die neue soziale Mitte im Stadtteil werden - ein Ort der Begegnung, für gemeinsame Veranstaltungen und saisonale Feste. Der Promenadenring ummantelt praktisch die verschiedenen Parkteile und verknüpft sie mit den umliegenden Stadtquartieren.
Voller Vorfreude auf den neuen Volkspark ist auch Martin Borges, Vorsitzender vom MSV Moers: „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht! Es musste auch etwas passieren. Der Pflegeaufwand für das alte Stadion war sehr groß, der Bedarf neu zu starten ist da.“
Zunächst erfolgt nun der Rückbau der 1955 erbauten Anlage bis voraussichtlich Ende Mai dieses Jahres. Eine Absenkung des Niveaus ist erforderlich, sodass ein barrierefreier Zugang von der Barbarastraße in den Volkspark möglich ist. Der Neubau soll dann bis Ende 2022 fertiggestellt sein.

Endgültiger Name soll durch einen Beteiligungsprozess gefunden werden

Übrigens: Einen endgültigen Namen für den neuen Park gibt es noch nicht. Dieser soll durch einen Beteiligungsprozess gefunden werden. Fleischhauer betonte bei Baubeginn, dass die vorherige Planung des Neubaus ebenfalls durch einen Beteiligungsprozess von Verein, Akteuren und Bürgern auf die Beine gestellt wurde.
Von einem „Aneignungsprozess“ in der zweijährigen Bauzeit spricht Stadtteilmanager Jens Franken vom Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. „Wir wollen frühzeitig Vorfreude wecken, damit die künftigen Nutzerinnen und Nutzer die Anlage schnell zu „ihrem“ Volkspark machen können“. Deshalb sei zunächst ein virtuelles Treffen mit den angrenzenden Einrichtungen und Vereinen geplant, um über künftige Aktionen im neuen Volkspark zu sprechen.
Zum Hintergrund: Mit dem Ziel, ehrenamtliches Engagement zu fördern und das Projekt „Neu_Meerbeck“ gemeinsam besser auszugestalten, ist das Stadtteilmanagement im Rahmen des Förderprogramms in Meerbeck/Hochstraß eine Kooperation mit der Hochschule Rhein-Waal eingegangen. Am Projekt „Volunteers 2.0“ sind insgesamt zehn Kommunen am Niederrhein - davon vier in den Niederlanden - beteiligt. Sie wollen voneinander lernen und sich über Ideen zur Förderung des Ehrenamtes und des nachbarschaftlichen Lebens austauschen.

Autor:

Nadine Scholtheis aus Moers

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