Hoppeditzerwachen, Proklamation und ein Mega-Auftritt der „Räuber“ bei der KG Grafschafter Funken Rot Weiß 1987
Kira ist Vereinsprinzessin

Helau! Kira Kneip ist Vereinsprinzessin. Ihre Paginnen Jenny und Hannah stehen ihr zur Seite.
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  • Helau! Kira Kneip ist Vereinsprinzessin. Ihre Paginnen Jenny und Hannah stehen ihr zur Seite.
  • Foto: Heike Cervellera
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Wenn die KG Grafschafter Funken Rot Weiß 1987 feiert, dann richtig! Am Freitagabend bebte das Pfarrzentrum St. Konrad beim Hoppeditzerwachen. Die Parkplätze waren bereits kurz vor 18 Uhr gerappelt voll, ein Durchkommen ins Bruder-Konrad-Haus schon nicht mehr ganz so einfach. Drinnen herrschte beste Stimmung und närrische Energie machte sich im ausverkauften Saal breit. Befreundete Vereine und Gesellschaften aus Duisburg, Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Gelsenkirchen feierten mit. Dabei waren auch die Kinderprinzencrews aus Moers und Duisburg.
„Funken Boing 7-3-7“ stand in großen Buchstaben auf dem Bühnenplakat. Präsidentin Heike Olberts nahm die Gäste mit auf eine fröhliche musikalische Reise um die Welt, um den Hoppeditz zu suchen. „Ist er in Moskau? Nein! Im Süden? Nein!“ Letztendlich wurden die Tänzerinnen auf der Bühne, die die Reise symbolisch und tänzerisch nachspielten, fündig. Wo? Natürlich am Niederrhein. Schlafend und schnarchend lag er da – der Hoppeditz im Schlafanzug mit seinen rot-weiß geringelten Schnabelschuhen.

"Sollen wir den Hoppeditz aufwecken?"

„Wir haben heute ein straffes Programm mit vielen hochkarätigen Künstlern“, erklärt Heike Olberts in ihrer Begrüßungsrede. „Sollen wir den Hoppeditz aufwecken?“
„Jaaaaaa“, rief das Publikum laut. Noch etwas schlaftrunken öffnete der Hoppeditz, alias Vize-Präsident Jörg Kamperhoff, die Augen – der Startsschuss für einen gelungenen Abend mit fast vierstündigem Programm und das „Go!“ für die jecke Jahreszeit. Mit einer Polonäse wurden die Narren zunächst auf Betriebstemperatur gebracht.
Absolutes Highlight des Abends war die Proklamation von Vereinsprinzessin Kira, die von Bürgermeister Christoph Fleischhauer das Zepter überreicht bekam. Ratsmitglied Ute-Maria Schmitz hatte die Ehre, Kira das Prinzessinnendiadem aufzusetzen, die Kette übergab Jörg Kamperhoff. Die beiden Paginnen Jenny und Hannah stehen Kira ab sofort während der ganzen Session zur Seite. Die neunjährige Kira Kneip ist die Enkelin von Heike und Olly Olberts und Tochter von Marina Kneip. „Kira ist bereits die dritte Karnevalsprinzessin in unserer Familie“, berichten Heike und Olly Olberts voller Stolz. Heike Olberts bildete mit ihrem Mann in der Session 1997/1998 das Prinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval Moers 1957 (KGK), Marina Kneip war Jugendprinzessin des KGK in der Session 1999/2000. Somit ist Kira Prinzessin in der dritten Generation. Und das war noch nicht alles. Kira hat sogar einen eigenen Song, „Kira's Song“ eben, geschrieben und performt von Vereinssängerin Janine Marx. Die Melodie stammt vom Lied „Für die Ewigkeit“ von den „Räubern“, die nach der Proklamation über die Bühne fegten. Die feschen Jungs der bekannten Kölner Band sangen sich in die Herzen der Gäste. Frontman Sven West agierte viel mit den Zuschauern, ging durch die Reihen und über die Stühle. „Die Räuber sind Kiras Lieblingsband. Unser Sponsor machte es möglich, dass sie heute Abend für Kira und die Gäste singen“, so ihre Mutter Marina Kneip froh. Mit Songs wie „Home is where the Dom is“ und „Ohne dich schlof ich hück naach nit en“ begeisterten sie die Menge. Zum Abschluss gab's Kiras Song noch einmal, höchstpersönlich von den „Räubern“ gesungen.

Karnevalsplauderei mit Achim und Harry

Achim und Harry, zwei Redner aus dem Kölner Karneval, sorgten im Anschluss für einen gezielten Angriff auf die Lachmuskeln. Im lustigen Zwiegespräch gingen die beiden auf Klimaaktivistin Greta Thunberg, E-Scooter, Elektroautos und die sogenannte „Latzhosenintoleranz“ ein. Achim: „Mein Handy klingelt. Meine Frau ist dran.“ Harry: „Ja, wenn man vom Teufel spricht!“ Achim: „Du kannst meine Frau doch nicht so verharmlosen!“ Die Menge grölte. Oder der: „Harry, kennste das kleine Abitur?“ Harry: „Nee, nie von gehört!“ Achim: „Das sind drei Jahre Grundschule, eine Tanzstunde und das Seepferdchenabzeichen.“ Wieder eine volle Punktelandung bei den Jecken.
Nach der Senatorenernennung sorgten die Mädels und Jungs vom Teenie Tanzcorps der GKG Krefeld 1878 für frischen Wind auf der Bühne. Leider war aufgrund der Deckenhöhe nicht genug Platz für alle Hebefiguren. Jörg Kamperhoff versprach für das kommende Jahr einen Raum auszusuchen, in der alle Tanzfiguren ausgeübt werden können. Sehr zur Freude der Teenager.
Zahlreiche weitere Programmpunkte sorgten für ausgelassene Stimmung bis nach Mitternacht. Ein gelungenes Hoppeditzerwachen mit Kiras Proklamation und dem Auftritt der „Räuber“ als Krönung.

Autor:

Nadine Scholtheis aus Moers

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