Keine Windräder für die Halde, keine "Schwerindustrie" in Kohlenhuck

Rund 100 Bürger nahmen an der ersten Stadtteilveranstaltung „Moers 2030 – Gemeinsam Zukunft gestalten!“ in der Anne-Frank-Gesamtschule teil.  Zwei weitere folgen bis 25. Okotber.
  • Rund 100 Bürger nahmen an der ersten Stadtteilveranstaltung „Moers 2030 – Gemeinsam Zukunft gestalten!“ in der Anne-Frank-Gesamtschule teil. Zwei weitere folgen bis 25. Okotber.
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Moers. Die ersten beiden Termine der Stadtteilveranstaltungen „Moers 2030 – Gemeinsam Zukunft gestalten!“ sind beendet - zwei folgen noch. Die Wünsche und Anregungen sollen in den Flächennutzungsplan der Stadt Moers einfließen.

„Sowohl in Repelen als auch in Meerbeck gab es gute Diskussionen und wertvolle Beiträge, wie Moers in 20 Jahren aussehen könnte. Die beiden Termine haben mir wieder einmal gezeigt, dass jeder Stadtteil anders ist. Aber diese Unterschiede sind Zeichen einer vitalen Gesamtstadt Moers“, zog Bürgermeister Norbert Ballhaus ein erstes Fazit. In der Anne-Frank-Gesamtschule ging es um die Bereiche Repelen, Rheinkamp, Eick und Utfort. Mit rund 100 Besucherinnen und Besucher war die Auftaktveranstaltung gut besucht.

Besonders viele „Kohlenhucker“, darunter viele Landwirte, interessierten sich für ihre unmittelbare Umgebung. Eine „Schwerindustrie“ in ihrer Nachbarschaft konnten sie sich nicht vorstellen. Moderator Jochen Meyer-Brandis (Planungsgruppe MWM) und Bürgermeister Ballhaus räumten aber die Bilder von „rauchenden Schloten“ aus. Falls dort eine Industriefläche ausgewiesen wird, sollen sich vornehmlich Logistikunternehmen ansiedeln. Keine Bedenken hatten die Anwohner gegen den Bau von Windrädern. Themen an dem Abend waren auch die Nahversorgung in den Stadtteilen und die Sicherung von Arbeitsplätzen.

Konkrete Wünsche für Moers-Ost

Weniger Besucher waren in der Willi-Fährmann-/St.-Marien-Schule zu Gast. Aber auch hier diskutierten die Gäste engagiert und zeigten Interesse für ihre Stadtteile Meerbeck, Moers-Ost, Hochstraß und Scherpenberg. Neben Nahversorgung und Verkehr war auch die Barrierefreiheit in der Wohnbebauung ein Thema. Dies kann zwar nicht im Flächennutzungsplan festgeschrieben werden, zeigt aber, dass die Bürger sich Gedanken um die Zukunft der Stadt machen. Großen Applaus erhielt Bürgermeister Ballhaus für die Auskunft, dass für die Halde Rheinpreußen keine Windräder vorgesehen sind. Als Fazit der Veranstaltung hielt das Stadtoberhaupt fest, dass es planungsrechtlich nicht viel zu diskutieren gab, dass die Bürgerinnen und Bürger konkrete Wünsche und Vorschläge gemacht haben.

Die weiteren Termine:
Am 5. Oktober findet die Veranstaltung für Asberg/Schwafheim in der Mensa der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Römerstraße 522, statt. Am 25. Oktober für Kapellen, Holderberg und Vennikel in der Dorsterfeldschule, Kurt-Tucholsky-Straße 8. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

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