Moerser Festivals: Tradition soll Tradition bleiben

Moers. Zu den aktuellen Diskussionen um das Moerser Ballonfestival und die Veranstaltungen im Freizeitpark hat Bürgermeister Norbert Ballhaus einige Punkte klargestellt.

Die diesjährigen Veranstaltungen waren bereits weit im Vorfeld Thema im Verwaltungsvorstand der Stadt Moers. „Ziel war es, die Traditionsveranstaltungen zu sichern und die beliebten Events unter Berücksichtigung der rechtlichen Vorgaben zu ermöglichen“, erläutert Ballhaus.

Das Landesimmissionsschutzgesetz in Verbindung mit einem Runderlass sieht vor, dass nur an zehn Tagen im Jahr bestimmte Dezibelwerte an einem Ort überschritten werden dürfen. Diese Vorgaben dienen dem Schutz der Bürger und dürfen nicht durch die Kommune „gebeugt“ werden.
Das heißt: Die Stadt Moers hat als Ordnungsbehörde keine andere Wahl, als dies umzusetzen. Da Moers Festival, Freefall Festival und Ruhr Tor Festival bereits stattgefunden hatten, erhielt das Moerser Ballonfestival an zwei Tagen Auflagen für die Lärmobergrenzen.

Ein „lauter“ Tag war jedoch erlaubt und konnte zudem vom Veranstalter frei gewählt werden. Trotz der rechtlichen Rahmenbedingungen wird es aber auch im kommenden Jahr wieder erfolgreiche Open-Air-Veranstaltungen im Freizeitpark geben. „Wir brauchen hier erneut eine Priorisierung. Michael Birr von der Moers Marketing GmbH hat mir zugesagt, einen entsprechenden Vorschlag zu erarbeiten“, so der Bürgermeister.
Und zum Moerser Freiballon-Festival hält Norbert Ballhaus abschließend ausdrücklich fest: „Ich wünsche mir im nächsten Jahr ein erfolgreiches Festival an allen drei Tagen.“

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