Politiker aus Facebook-Gruppe entfernt
Nach Aufruf gegen Admins vorzugehen - Admin-Team bezieht Stellung

Immer wieder fragen sich Menschen, warum manche Themen nicht und andere eben doch in den Zeitungen und Magazinen veröffentlicht werden. Eines dieser Themen dürfte das Löschen eines Benutzers in einer Facebook-Gruppe sein. Ist das wirklich ein Thema für die Zeitung? Gute Frage, vermutlich Geschmackssache und als Lückenfüller brauchbar. Sicher ist aber, so ein Thema kann nur für Unruhe sorgen, deshalb gibt es nun folgend eine Antwort des Admin-Teams auf den untenstehenden Artikel.

NRZ - Politiker aus Moers wird aus Facebook-Gruppe entfernt


Nachdem am 24.07.2019 online und am 25.07.2019 in der Printausgabe ein Artikel unter Berufung auf eigene Aussagen von Herrn Küster in der NRZ erschien in dem es um das Entfernen eines Poltikers aus einer Facebook-Gruppe ging, verfasste das Administrationsteam der Moerser Community eine Stellungnahme zu den Vorwürfen.

"Bezugnehmend auf die Darstellung des ehemaligen Administrators, Herrn Claus-Peter Küster möchte das Admin-Team der Facebook-Gruppe „Du bist Moerser, wenn…“ folgendes zur Klärung beitragen:

Herr Claus-Peter Küster wurde in der Tat als Administrator der Gruppe entfernt, nachdem er im Alleingang eine Person als Administrator hinzugefügt hat, die seit Jahren wegen Verstöße gegen die Gruppenregeln, gesperrt war. Im weiteren Verlauf hat Herr Küster weitere Personen entsperrt, die in der Vergangenheit negativ aufgefallen waren. Inzwischen ist Herr Küster selbst aus der Gruppe ausgetreten.

Das Admin-Kollegium folgt seit Jahren im Sinne der Gemeinschaft dem Grundsatz, dass Blockierungen nur dann erfolgen, wenn offensichtlich schwere Verstöße gegen die Gruppe und soziale Ordnung vorliegen. Diese Entscheidungen erfolgen zumeist gemeinschaftlich und nicht im Alleingang, wie aktuell wieder bei Herrn Küster.

Das Admin-Team empfindet es als äußerst befremdlich, dass Herr Küster auch noch die Nazi-Keule gegen das Admin-Team schwingt. Das Admin-Team, zu welchem Herr Küster auch gute zwei Jahre gehörte, hat peinlichst genau darauf geachtet, dass Hasspostings jedweder politischen Couleur gelöscht wurden und auch in Zukunft werden. Abschließend möchte das Admin-Team zum Ausdruck bringen, dass es vom Verhalten des Herrn Küster menschlich mehr als enttäuscht ist . In wieweit Herr Küster seinen Auftritt als Einleitung seines persönlichen Kommunalwahlkampfes für 2020 betrachtet, mag diesseitig nicht bewertet werden.
Festzuhalten bleibt, dass sich die Gruppe, „Du bist Moerser, wenn…“ auch in Zukunft nicht politisch vereinnahmen lässt.

Wir möchten die Diskussion von uns aus nun beenden und freuen uns auf weitere rege Teilnahme von Euch für unser schönes Moers.

Viele Grüße, Euer Admin-Team" 

Losgetreten hatte diese Lawine im Netz der öffentliche Aufruf von Herrn Küster gegen die Besitzer der Gruppe vorzugehen, nachdem er von dem Besitzer einer Gruppe entfernt worden war, die ihn als Gastadminitrator aufnahm. Bei dieser Tätigkeit sollte er den Besitzern der Gruppe bei der Moderation von Beiträgen helfen. In der Gruppe sind derzeit rund 22.000 Benutzer Mitglied.

Zum Rausschmiss aus der Gruppe " Du bist Moerser, wenn..."

Wohl aufgrund unüberbrückbarer Differenzen hinsichtlich des Umgangs der Autoren von Postings mit Hass und Hetze sowie mit den Menschen, die wie ich sachlich, geduldig und unermüdlich u. a. mit Information und Transparenz stets dagegen gehalten haben, bin ich jetzt auch aus Gruppe "Du bist Moerser, wenn.. ", ohne Nennung von konkreten Gründen, als Admin entfernt und blockiert worden.

Ich kann also nur jeden eindringlich auffordern und ebenso herzlich bitten, ebenso vehement gegen derartige Gruppeninhaber, Admins, Autoren und Postings auf unterschiedliche Art und Weise weiterhin vorzugehen, die Hass und Hetze beinhalten und immer noch dulden, weil sie nur eines bezwecken: die Spaltung der Gesellschaft!

Wer die Kommentare unter diesem Aufruf studiert wird sich wundern, wie weit die Ansichten zur Einstufung von den Hasskommentaren und Stimmung anheizen für deren Entfernung man sich doch so persönlich einsetzt auseinandergehen.

Fraglich bleibt nach diesen
Stellungnahmen beider Seiten, warum Herr Küster sich während seiner Tätigkeit als Administrator niemals gegen die von ihm erwähnten "Hetze- und Hasskommentare" gewehrt hat oder ausgestiegen ist.

Wie konnte er diese Ohnmacht ertragen und tatenlos zusehen, wie solche Kommentare geduldet werden, wenn es denn so war wie er bekannt gab?

Oder liegt das Admin-Team doch nicht so falsch mit seiner Vermutung? Das wissen wohl nur die Beteiligten selbst, immerhin weisen Kommentare auf seinem Profil wie zum Beispiel der von Andreas S. unter dieser Stellungnahme deutlich darauf hin, dass er wohl nicht untätig war.

Andreas S.:
"In der Gruppe gab es andere Admins? Sie haben doch die ganze Arbeit gemacht!"

Das Team der  Gruppe möchte darauf hinweisen, dass diese einzige Stellungnahme nur durch die Anfragen der Medien und persönlichen Angriffe wie Namens- und Arbeitgebernennung auf die Besitzer dieser Gruppe entstanden ist. Das Team bittet darum die Entscheidung ihm die volle Kontrolle über die Gruppe zu nehmen zu respektieren und bittet um keine weiteren öffentlichen Anfragen und Angriffe diesbezüglich.

Autor:

Jasmin Sonich aus Moers

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