„Wir freuen uns auf den Niederrhein!“ - Größter Wachstumsschritt der ENNI Energie & Umwelt
Vom Stadtwerk zum Regionalversorger

Gemeinsam an einem Strick ziehen (von links): Frank Tatzel (Bürgermeister Rheinberg), Harald Lenßen (Bürgermeister Neukirchen-Vluyn), Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider, Volker Marschmann (Aufsichtsratsvorsitzender ENNI), ENNI-Geschäftsführer Stefan Krämer, Christoph Fleischhauer (Bürgermeister Moers) und Rainer Weber (Bürgermeister Uedem). Foto: Heike Cervellera
  • Gemeinsam an einem Strick ziehen (von links): Frank Tatzel (Bürgermeister Rheinberg), Harald Lenßen (Bürgermeister Neukirchen-Vluyn), Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider, Volker Marschmann (Aufsichtsratsvorsitzender ENNI), ENNI-Geschäftsführer Stefan Krämer, Christoph Fleischhauer (Bürgermeister Moers) und Rainer Weber (Bürgermeister Uedem). Foto: Heike Cervellera
  • hochgeladen von Marc Keiterling

„Für die ENNI ist es der größte Tag in den letzten zwei Jahrzehnten“, freut sich Herbert Hornung, Sprecher des Unternehmens. Die Energie- und Umweltsparte des Hauses steht vor dem größten Wachstumsschritt seit ihrer Gründung im Jahr 2000.

Die Gelsenwasser AG wird sich an ENNI beteiligen und im Gegenzug ihre Gasnetze in Rheinberg und Uedem einbringen. So wird die ENNI vom Stadtwerk, das sich bisher auf Moers und Neukirchen-Vluyn konzentrierte, zum Regionalversorger am Niederrhein.

Verdreifachung von Umsatz und Unternehmenswert

„Mit Gelsenwasser haben wir einen weiteren starken Partner im Boot“, erklärt Geschäftsführer Stefan Krämer. Für ENNI habe die Vernetzung eine große Bedeutung. „Die Fläche, die wir dann bedienen, verdoppelt sich. Wir freuen uns auf den Niederrhein.“ Das langjährige Tauziehen um diese beiden Konzessionen sei damit beendet. Auch für Dr. Dirk Waider, Gelsenwasser-Vorstand, ist die Kooperation, die zunächst für die kommenden 20 Jahre vereinbart ist, bedeutend: „Wir beteiligen uns an einem erfolgreichen Unternehmen und bleiben am Niederrhein auch in Rheinberg und Uedem im Geschäft.“ Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit schließen Krämer und Waider künftig nicht aus.
Seit ihrer Gründung vor 18 Jahren konnte ENNI den Umsatz und Unternehmenswert jeweils verdreifachen. Dieser steigt um den Wert der beiden Gasnetze um 15 Millionen Euro. Noch in diesem Monat soll der Deal der beiden Unternehmen ins Handelsregister eingetragen werden.
Die Bürgermeister der beiden neu beteiligten Kommunen, Frank Tatzel (Rheinberg) und Rainer Weber (Uedem), zeigen sich ebenfalls begeistert von der frisch geschlossenen Kooperation und gehen zuversichtlich in die Zukunft. In Moers und Neukirchen-Vluyn schätzt man bereits seit Jahren die ENNI als wirtschaftlich stabile und zuverlässige Größe. Moers´ Bürgermeister Christoph Fleischhauer lobte die zahlreichen regenerativen Vorzeigeprojekte des Unternehmens in den letzten 20 Jahren.

In der Energieversorgung weiter zusammenrücken

Und Harald Lenßen, Bürgermeister in Neukirchen-Vlyun, ergänzt: „Für uns macht es viel Sinn, in der Energieversorgung am Niederrhein weiter zusammenzurücken.“ Und die genaue Anteilsaufteilung sieht so aus: Gelsenwasser erhält 5,9 Prozent an ENNI. Die beteiligten Kommunen bleiben mit Anteilen von 64,76 Prozent in Moers (über die Tochter ENNI Stadt & Service) sowie jeweils 4,67 Prozent in Neukirchen-Vluyn und Dinslaken dominierende Gesellschafter. Innogy wird weiterhin mit 20 Prozent beteiligt sein. Die ENNI wird in den neu beteiligten Kommunen Rheinberg und Uedem Kundenbüros eröffnen, die zum Beispiel eine kostenlose Energieberatung anbieten.

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