Darmkrebs-Vorsorge
Darmgesund in Moers

(v.l.) Dr. Ralf Engels, Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Ralf H. Nennhaus, Dr. Margret Schrader, Dr. Christoph Vogt, Prof. Dr. Ralf Jürgen Kubitz, Dr. Jochen Purrmann, Fritz Elmer.
  • (v.l.) Dr. Ralf Engels, Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Ralf H. Nennhaus, Dr. Margret Schrader, Dr. Christoph Vogt, Prof. Dr. Ralf Jürgen Kubitz, Dr. Jochen Purrmann, Fritz Elmer.
  • Foto: Darmgesund in Moers
  • hochgeladen von Lokalkompass Moers

Bürgermeister Christoph Fleischhauer ist Schirmherr der sechsmonatigen Kampagne der beiden Moerser Krankenhäuser

Start für die Kampagne „Darmgesund in Moers“: Am vergangenen Montag ging in den beiden Moerser Kliniken eine sechsmonatige Kampagne zur Darmkrebs-Prävention an den Start. „Wir wollen möglichst viele Moerser in den nächsten sechs Monaten davon überzeugen, beim Hausarzt einen Test auf Blut im Stuhl zu machen, besonders diejenigen ab 50 Jahre“, so die Initiatoren bei einem Pressegespräch. „Wenn viele Menschen diesen Test machen, können wir viele Menschen in Moers vor einer Darmkrebserkrankung bewahren.“ Den Test vom Hausarzt kann jeder bequem zu Hause machen. Die Kosten für den Test werden von den Krankenkassen übernommen. Blut im Stuhl kann auf einen Polypen hindeuten. Polypen an sich sind ungefährlich, doch kann sich aus ihnen innerhalb weniger Jahre Krebs entwickeln. Deswegen sei die Vorsorge so wichtig. Wer Polypen rechtzeitig bei einer Darmspiegelung entfernen lässt, ist vor Darmkrebs geschützt, so die Botschaft der Kampagne.

Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebsart. Jährlich erkranken in Deutschland circa 61.000 Menschen neu daran, über 25.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen der Erkrankung. Für die Stadt Moers bedeutet diese Entwicklung: statistisch erhalten 79 Bürger die Diagnose Darmkrebs jährlich und 31 Personen sterben an den Folgen dieser Erkrankung. Und dabei zählt Darmkrebs zu den am besten erforschten Krebsarten. 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen entwickeln sich aus zunächst gutartigen Darmpolypen, die Entartung zum Krebs dauert rund 10 Jahre. Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung derart große Chancen wie bei Darmkrebs.
Daher haben sich verschiedene Partner in Moers zusammengetan, um mit der Kampagne „Darmgesund in Moers“ für die Prävention von Darmkrebserkrankungen einzusetzen. Die Partner dieser Kampagne sind die beiden Moerser Kliniken St. Josef und St. Bernhard, die Facharztpraxis Dr. Purrmann in Moers, die Krebsgesellschaft NRW und die Selbsthilfeorganisation ILCO. Die Kampagne wird sich unter anderem auf Wochenmärkten und bei öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Die Teilnahme an rund 30 Veranstaltungen ist im Zeitraum von März bis September 2019 geplant. „Wir freuen uns auf reges Interesse an unserem Infostand“, betonen die Initiatoren. Dort werden Ärzte und medizinisches Fachpersonal alle Fragen rund um den Darmkrebs und die Prävention beantworten.
Auch die Moerser Unternehmen sind eingeladen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Ärzte aus dem Krankenhaus St. Josef und aus Bethanien sind jederzeit zu Vorträgen in den Unternehmen bereit, um für die Darmkrebs-Prävention zu werden. „Werden Sie aktiv! Überzeugen Sie auch Freunde, Familienangehörige, Nachbarn, Mitarbeiter und Vereinskameraden“, wirbt die Kampagne.
Weitere Infos zur Kampagne unter: www.darmgesund-in-moers.de

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen