Demenz: Lob für Krankenhäuser

Lob für das St. Josef Krankenhaus in Moers. Foto: Archiv
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Lob für die Unterstützung von Demenzkranken und ihren Angehörigen: Die gerontopsychiatrische Fachberatung im Kreis Wesel leistet hervorragende Arbeit. Betroffene und Angehörige werden dabei beraten und unterstützt mit dem Ziel, dass die Betroffenen möglichst lange in ihrer alten Umgebung verbleiben können. Ambulant vor stationär lautet hierbei der Grundsatz, wie Kreisdirektor Ralf Berensmeier unterstrich.
Der Ausschuss für Gesundheits- und Ordnungsangelegenheiten lobte die qualifizierte und schwierige Arbeit, für die der Kreis seit 2004 zwei Vollzeitfachkräfte mit maximal 100.000 Euro jährlich unterstützt. Die Fachberatung ist im St. Vinzenz-Hospital Dinslaken und im St. Josef-Krankenhaus Moers angesiedelt.
Renate Strengmann vom St. Vinzenz-Hospital erläuterte beispielhaft ihre Arbeitsabläufe. Die 63 Klienten, die sie allein in diesem Jahr schon betreut hat, werden beraten, informiert und auch begleitet. Dies erfolgt gemeinsam mit den Angehörigen mit dem Ziel, sie optimal auf ihrem Weg ins und im Hilfesystem zu unterstützen.
Bettina Schilling vom St. Josef Krankenhaus verwies auf die zahlreichen zusätzlichen Angebote, die man mit Partnern, wie zum Beispiel den Krankenkassen, anbietet. Hierzu zählen die Beratung anderer medizinischer Dienstleister, die Durchführung von Cafés, Kurse für pflegende Angehörige von Demenzkranken und die Durchführung eines Demenztages, der in diesem Jahr am 22. September in Xanten geplant ist.
Da beide Kliniken auch über tagesklinische Plätze verfügen, sind im Kreis Wesel zwei gerontopsychiatrische Zentren im Sinne der Expertenkommission der Bundesregierung realisiert worden.
Der Ausschuss wünschte den Fachberaterinnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit und versprach, diese soweit es gehe auch zukünftig zu unterstützen.

Lob für das St. Josef Krankenhaus in Moers. Foto: Archiv
Kreisdirektor Ralf Berensmeier lobt die Krankenhäuser in Moers und Dinslaken.
Autor:

Susanne Schmengler aus Duisburg

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