„Schwarz wie Tinte“ im Haus der Jugend in Monheim
Altes Märchen neu erzählt

Die zwei Schauspielerinnen wechseln in dem Bühnenstück immer wieder von der Märchenwelt in ihre eigene reale Welt.
Foto: Katrin Schander
  • Die zwei Schauspielerinnen wechseln in dem Bühnenstück immer wieder von der Märchenwelt in ihre eigene reale Welt.
    Foto: Katrin Schander
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Am Donnerstag, 6. Februar, zeigen die Monheimer Kulturwerke die Märchenadaption „Schwarz wie Tinte“ um 16 Uhr im Haus der Jugend, Tempelhofer Straße 17. Das Theaterstück ist für Kinder ab acht Jahren geeignet.

In seinem Standardwerk „Kinder brauchen Märchen“ sagt der US-Kinderpsychologe Bruno Bettelheim: „Märchen regen die Phantasie an, sie handeln von Flucht und Tod, von Wiederaufrichtung aus großer Verzweiflung und Errettung aus großer Gefahr. Das Märchen gibt Trost, weil es am Ende wieder auf das Gute zurückführt.“ So ist es auch bei „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ der Gebrüder Grimm, das sicher eines der bekanntesten Märchen ist und schon viele Adaptionen erfahren hat.

Die Inszenierung „Schwarz wie Tinte“ des Theaterhaus Ensembles Frankfurt erzählt das Märchen auf ganz besondere Weise neu, bietet Versionen der Geschichte und kehrt dabei Aspekte heraus, die es gar nicht mehr alt, sondern hochaktuell und zeitlos erscheinen lassen.

Schneewittchen

Zwei Schauspielerinnen erzählen, spielen und singen die grausam schöne Geschichte von Schneewittchen: Vom Spiegel, der nicht lügen kann; von der Mutter, die ihr Kind töten will, mit einem Gürtel, einem Kamm, einem Apfel; von dem Mädchen, das von zu Hause fliehen und bei den sieben Zwergen in Enge und Einsamkeit leben muss. Dabei wechseln sie immer wieder von der Märchenwelt in ihre eigene reale Welt, erzählen aus ihrem Leben und gehen der Frage nach, ob es wirklich sein kann, dass eine Mutter ihrer Tochter nach dem Leben trachtet. Aus den Märchenfiguren werden Charaktere aus Fleisch und Blut und es entsteht eine neue Geschichte: irdisch und voller Poesie.

Eintrittskarten

Eintritt: drei Euro für Kinder und fünf Euro für Erwachsene. Weitere Informationen online auf www.monheimer-kulturwerke.de.

Autor:

Bea Poliwoda aus Monheim am Rhein

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