Dangerous To Life Tourtagebuch, Teil 1: Haus Spilles, Benrath, 21.01.2012

Am Bahnhof
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...unterwegs mit der Band, die vielleicht mal bekannter wird als die Lollipops

10.45 Uhr: Das Telefon klingelt, am anderen Ende der Leitung: Christopher Blankenauffulland (im Folgenden aufgrund des zu langen Nachnamens nur noch Chrissi gennant). „Jo Sheriff, hab den Bus verpasst.“ War irgendwie vorauszusehen. Das für 11 Uhr geplante Frühstück wird also erwartungsgemäß später beginnen.

12.40 Uhr: Mit läppischen 70 Minuten Verspätung treffen Chrissi und meine Wenigkeit an der Behausung von Patrick Thelen (im Folgenden aus Gründen der Einfachheit Patrick genannt). Auch André Stift (im Folgenden Balu genannt. Warum? Ist so!) und seine Freundin Jessica sind schon da. Sehr gut, endlich „frühstücken“ und auf den Tag einstimmen.

14.31 Uhr: Fünf Minuten vor Eintreffen der Bahn am S-Bahnhof Langenfeld eingetroffen. Was für ein Timing. Vollbepackt mit Instrumenten und Verstärkern wird einige Minuten später die ausnahmsweise pünktliche S6 Richtung Düsseldorf in Beschlag genommen.

15.05 Uhr Uhr: Ankunft am Haus Spilles. Vor Ort erwartet uns bereits Leonard Krähahn (die Quasselstrippe am Schlagzeug, kurz: Leo). Zwar ist das Spilles kleiner als ich es in Erinnerung hatte, aber dennoch mit dem gewissen Etwas. Das gewisse Etwas besteht vor allem aus dem Kickertisch im Eingangsbereich und den Sofas in der Backstage-Etage (ja, Etage). Die haben nämlich fast alle mindestens einen Fuß zu wenig und sorgen für einige Heiterkeit.

16.30 Uhr: Irgendwie hat das zuständige Personal die Ruhe weg. Noch 90 Minuten bis Einlass, der Soundcheck ist aber nach wie vor in weiter Ferne. Alle Bands sind mittlerweile eingetroffen und es beginnt das übliche Händeschütteln. „Ach, du auch hier?“- ne, in Hollywood. Aber nett ein paar Gesichter wieder zu sehen die man länger nicht mehr gesehen hatte.

17.15 Uhr: Unglaubliche 45 Minuten vor Beginn lässt sich dann doch ein Soundcheck vernehmen. Ungefähr sieben Minuten braucht der Techniker, um das Schlagzeug zu checken… absolut rekordverdächtig! Für die knappe Zeit klingt es zumindest eine Etage über der Bühne recht anständig. Leo erklärt mir in seiner gewohnt ruhigen Art (sprich: wasserfallartigen Sprechergüssen) seine Kamera, damit ich während der ersten beiden Bands Fotos machen kann.

18:30 Uhr: FranzLaufSchnellerNachErkrath (kurz: Flsne) beginnen das Konzert. Ich knipse mal hier, mal da ein Bild und freue mich, dass ich die Kamera nach Dangerous To Life wieder loswerde. Die ersten zwei Weizen haben nämlich Durst auf mehr hinterlassen.

19:15 Uhr: Flsne sind durch, die Jungs entern die Bühne. Während noch Musik läuft werden einige Hampeleien veranstaltet, die von mir natürlich möglichst fotografisch festgehalten werden. Kurz danach geht’s los. Nach dem Intro steigen die Jungs in ihren ersten Song ein. „Dr.Sommer“, danach folgt der „Klassiker“: „Mir Egal“. Das neben Patrick mit Chrissi nun auch ein zweiter vernünftiger Gitarrist und Sänger auf der Bühne steht, ist dem Auftritt hörbar anzumerken. Song für Song zieht es ein paar Zuschauer mehr vor die Bühne. Spätestens bei „Du bist allein“ sind die Jungs voll im Fluss und gehen auf der Bühne richtig aus sich heraus. Leo schafft es derweil, nur dreimal während der 11 Songs seine Sticks zu verlieren.

20:00 Uhr: Die Jungs bauen ab, ich schmeiße Leo die Kamera wieder um seinen Hals und bewege mich zunächst Richtung Theke, mein Hals braucht dringend Flüssigkeit. Nach einer Zigarette vor der Tür (jepp, Rauchverbot) geht’s an den Merchandise-Stand, die Bandkasse muss für bevorstehende Investitionen gefüllt werden. Neben mir am Stand steht Fred, der Mann für den der ganze Abend letztendlich gemacht wird. Der Abend verspricht noch lustig zu werden…

21:00 Uhr: Der Abend wird tatsächlich noch lustiger. Vollkommen Egal haben eben wieder die Bühne verlassen. Besonders gefreut habe ich mich über das Stück „Die Katze“… immer ein Highlight.

21.30 Uhr: Während die Kollegen von L:AF grade noch den Saal zum Kochen bringen, erreicht der Pegel bei einigen den Feier-Level. Vor dem Merchandise-Stand ist die Party fast so groß wie vor der Bühne. Nachdem Weizen und Alt mittlerweile leer sind, mussten wir mittlerweile auf Pils umschwenken. Macht ja nix, schmeckt auch. Fred hört neben mir nicht auf zu grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Die Unterstützung, die ihm durch dieses und das Konzert am 07.01. zuteil wird, hat der Mann für sein einzigartiges Engagement mehr als verdient. Nicht jeder organisiert ein Flingern Open-Air mal eben alleine und steht persönlich für Verluste gerade.

22.00 Uhr: Eigentlich zu früh endet der Abend, zumindest was Live-Musik angeht. Die Biervorräte sind mittlerweile auf wenige Kästen Pils geschrumpft, das Spilles so gut wie trocken. So muss das.

22.42 Uhr: Nach einem kurzen Aufenthalt im Backstage geht’s nun wieder Richtung Heimat. Ein letztes Highlight: Thorsten, Sebi und Chrissi in ihren pinken (!) Flsne-Girlie-Shirts...sehr sexy! Der Restplan: McDonald’s, House of Rock, letzter Bus nach Hause. Bis nächste Woche dann.

Autor:

Peter Gatzen aus Monheim am Rhein

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