"Blackout" als Theaterstück
Hackerangriff auf der Bühne

Die Inszenierung verlangt den Schauspielern physische Fitness ab. Für die Zuschauer ist sie spannend aber auch beklemmend.
Foto: Volker Beushausen
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    Foto: Volker Beushausen
  • hochgeladen von Bea Poliwoda

Am Samstag, 23. November, gastiert das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel mit seiner Inszenierung des Erfolgskrimis "Blackout" um 19.30 Uhr in der Aula am Berliner Ring in Monheim.

Die Lichter gehen überall aus. Toiletten funktionieren nicht mehr, Heizungen fallen aus, die Menschen können nicht tanken, Lebensmittel werden knapp. Durch einen Terroranschlag auf das europäische Stromnetz wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die dazu führt, dass das gesellschaftliche Leben innerhalb kürzester Zeit zusammenbricht. Während die Regierungen in Brüssel und den Hauptstädten versuchen, die Kontrolle zurück zu erlangen, breitet sich in der Bevölkerung Panik aus, es kommt zu Plünderungen, zu Unruhen, der Kampf ums Überleben eskaliert. Der Informatiker Piero Manzano ist zunächst der einzige, der einen Hackerangriff vermutet. Doch als er es endlich schafft, zu den Behörden durchzudringen, tauchen in seinem Computer merkwürdige Mails auf, die den Verdacht auf ihn lenken und ihn zum Gejagten machen.

Zeitgemäßer Thriller

Mit „Blackout“ hat der österreichische Schriftsteller Marc Elsberg einen der international erfolgreichsten Krimis der letzten Jahre geschrieben. Ein Thriller, wie er zeitgemäßer, vorstellbarer und auch beängstigender kaum sein kann. Ein Szenarium, das deutlich macht, in welchen Abhängigkeiten und Anfälligkeiten unser Alltag funktioniert.

Die von Thomas Tiberius Meikl und Maximilian von Ulardt erarbeitete Inszenierung, deren Bühnenausstattung aus Aluminium-Gerüsten dem Ensemble auch physische Fitness abverlangt, ist fantasievoll, rasant, spannend aber geradezu beklemmend.
Um 18.30 Uhr findet ein Einführungsgespräch mit den Theatermachern statt. Treffpunkt ist an der Abendkasse.
Tickets gibt es im Vorverkauf ab 14 Euro im Kundencenter der Monheimer Kulturwerke, Rathausplatz 20, Telefon (02173) 276444.

Autor:

Bea Poliwoda aus Monheim am Rhein

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