kfd St. Gereon
„Versetzt auf’s OHG – einjeschult wird die kfd“

Die Sandberglerchen bei ihrem Sketch „Kino, Kino“. Von links: Barbara Thomas, Sigrid Wehner, Jutta Ehlert, Ingrid Ockel, Katharina Niemeyer, Doris Schumacher und Ulrike Roßlenbroich.
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  • Die Sandberglerchen bei ihrem Sketch „Kino, Kino“. Von links: Barbara Thomas, Sigrid Wehner, Jutta Ehlert, Ingrid Ockel, Katharina Niemeyer, Doris Schumacher und Ulrike Roßlenbroich.
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44. kfd-Karnevalssitzung wieder ein Riesenerfolg

Unter dem Motto „Versetzt auf’s OHG – einjeschult wird die kfd“ fand auch in diesem Jahr die traditionelle Karnevalssitzung der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) St. Gereon statt. Obwohl man in diesem Jahr erstmals in der Aula des Otto-Hahn-Gymnasiums feiern musste – der Bormachersaal stand ja nicht mehr zur Verfügung – tat das der närrischen Stimmung keinen Abbruch. Und so erlebten die Besucherinnen bei ausverkauftem Haus wieder ein attraktives und mitreißendes Programm. Els van Lieshout, seit 2017 Präsidentin der kfd-Sitzung, führte in souveräner und humorvoller Form durch das Programm. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem agilen und jungen Elferrat. Und so erlebten auch diesmal wieder die rund 300 Damen bei der 44. Sitzung Spitzenleistungen von „Monnemer Eigengewächsen“. Die Garden und Tanzgruppen sorgten mit ihren großartigen Darbietungen und vielfach akrobatischen Tanzeinlagen erneut dafür, dass die kfd-Frauen ganz aus dem Häuschen waren. Kein Wunder, dass Prinz Holger I. und Prinzessin Heike mit ihrem Gefolge, am liebsten geblieben wären. Aber der nächste Auftritt wartete schon auf sie.

Frau Glück (Barbara Broscheid-Schuhmacher) kam als Mitglied des Elferrats natürlich mal wieder zu spät. Aber sie hatte diesmal wirklich einen triftigen Grund: Sie war nämlich aus alter Gewohnheit zum Bormacher gegangen, um dann entsetzt festzustellen, dass die Sitzung ja im OHG stattfand. Aber Frau Glück wäre nicht die „glückliche Glück“, wenn sie diese Misere nicht mit einem Sahnestückchen gemeistert hätte.

Der anschließende Auftritt der Funkenkinder mit ihren schwungvollen Tänzen und dem Kinderprinzen Luc und seiner Prinzessin Martha zeigte, dass der Monnemer Karneval keine Nachwuchssorgen haben muss. Natürlich kamen sie nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Wie „ein netter Abend unter Freunden?“ ausgehen kann, das brachte das Seelsorgeteam in einem Sketch zum Ausdruck. Das Ehepaar Müller alias Pfarrer Burkhard Hoffmann und Kaplan Christoph Reck empfingen die Eheleute Meier (Marion Freisberg und Stephan Drießen) zum lang geplanten Besuch bei sich zu Hause. In bester Loriot-Manier – man denke nur an den Sketch mit dem Kosakenzipfel – war die anfangs noch vorgespielte Herzlichkeit schnell vorbei. Die versalzene Suppe, die den Gästen vorgesetzt wurde, war dann der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Kein Wunder, dass sich die Gäste daraufhin unter Protest verabschiedeten.

Der anschließende Auftritt der Boomberger Hippegarde, die leider aus Krankheitsgründen auf ihre Gräfin verzichten mussten, zeigte sehr eindrucksvoll, dass der Kielsgraben doch kein unüberwindbares Hindernis zwischen Monheim und Baumberg ist. Jedenfalls fühlte sich die Truppe bei der kfd sehr wohl. Und sie geizte auch nicht mit Zugaben.

Danach zeigte Funny Sunny aus Monnem (Sonja Bargende), dass sie als „Pfundsgirl“ einiges zu bieten hatte. So berichtete sie von ihrem täglichen Kampf mit der Waage, den diese aber immer wieder gewann. Nachdem sie im „Seniorenkontakthof“ einen netten älteren Herrn kennengelernt hatte, wollte sie ihn natürlich auch heiraten. Doch was wünscht sich so ein älteres Brautpaar? Naja, Stützstrümpfe, ein paar Krücken, einen Rollator, Haftcreme für die Zähne … Kurzum: Der Hochzeitstisch wurde in der Apotheke eingerichtet!

Und dann trat die „berittene Garde zu Fuß“, die Kin Wiever, aus Boomberg auf. Sie tanzte nach der Melodie: „Cordula Grün, ich hab‘ dich tanzen gesehen“. Und die Sitzungspräsidentin Els van Lieshout lies es sich nicht nehmen, beim letzten Tanz „ihrer“ Garde mitzumachen. Schließlich trainiert sie diese Truppe schon seit vielen Jahren.

Mit dem Auftritt der Altstadtfunken unter ihrem Kommandanten Horst Eichholz, erlebten die kfd-Damen einen weiteren Höhepunkt auf ihrer Sitzung. Die tollen Tänze und akrobatischen Figuren der jungen Damen und Herren waren wieder eine Augenweide und begeisterten das Publikum so sehr, dass auch hier immer wieder Zugaben gefordert wurden.

Auch das Prinzenpaar gab sich die Ehre

Und dann hieß es: D’r Prinz kütt. Mit dem Einzug des Prinzenpaares, der Gänseliesel und des Spielmanns – übrigens im wirklichen Leben die Kinder des Monheimer Prinzenpaares – sowie der Prinzengarde folgte ein weiterer Höhepunkt der Sitzung. Prinz Holger I. und Prinzessin Heike begeisterten mit ihren Gesangseinlagen die närrischen kfd-Damen. Und die Prinzengarde sorgte mit ihren großartigen Tanzeinlagen ebenfalls dafür, dass die Stimmung sich weiter steigerte. Beim letzten Tanz – nach der Melodie „Nimm die Beine in die Hand“ – zeigte sogar der Prinz zu welchen akrobatischen Leistungen er fähig war.

Nach all diesen spektakulären Tänzen wurde es auf einmal ganz still im Saal. Die Sandberglerchen, ein Eigengewächs aus den Reihen der kfd, zeigten bei ihrem 26. Auftritt unter dem Titel „Kino, Kino“, was passieren kann, wenn ein frischverliebtes Paar ins Kino geht, aber leider nicht nebeneinandersitzen kann. Nun, dann mussten halt Küsschen und andere Zärtlichkeiten über mehrere Kinogäste weitergegeben werden, bis sie endlich den Adressaten erreichten. Jutta Ehlert, Katharina Niemeyer, Ingrid Ockel, Doris Schumacher und Sigrid Wehner machten jedenfalls gute Miene zum bösen Spiel, bis es ihnen zu bunt wurde und sie fluchtartig das Kino verließen – zur großen Freude von Barbara Thomas und Ulrike Roßlenbroich, die das Liebespaar darstellten und ihre Busserl nun direkt austauschen konnten.

Einen großartigen Auftritt legten auch die Rheinstürmer bei ihrem „Jubiläumsauftritt“ wieder hin. Diese junge Tanzgruppe präsentierte zum elften Mal mit viel Elan und Können ein großartiges Tanzprogramm mit tollen akrobatischen Showeinlagen. Mit ihren Hebefiguren, bei denen manch einer die Luft anhalten musste, sorgten sie wieder für eine großartige Stimmung. Kurzum: Es war einfach ein Genuss dieser Truppe zuzuschauen. Der Beifall und die Zugaben bewiesen dies.

Danach besangen die Piwipper, eine Gruppierung, die dem Chor te deum angehört, mit eigens für diesen Auftritt komponierten Liedern und gedichteten Texten wie schön beispielsweise ein Urlaub in Monheim – sprich im Paradies – sein könne. Aber auch das Mondscheinkino, die Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe und ganz besonders der geplante Geysir auf dem dann mit Ampeln geregelten Kreisverkehr am Rhein wurden aufs Korn genommen. Unter der Leitung von Kurt Schacknies animierten Sonja Bargende, Anne Blasberg, Gabi Schorn-Jensen, Ulrike Pfeiffer und Guido Brüggen das Publikum ganz schnell, in ihre mitreisenden Lieder – und hier durfte das Lied „Heidewitzka, Herr Kapitän“ nicht fehlen – mit einzustimmen.

Gegen 20 Uhr endete die kfd-Sitzung. Els van Lieshout konnte am Schluss allen Mitwirkenden und Helfern nur aus vollem Herzen danken. Mit einem großen Finale und dem Monheimer Wappenlied „Uss Gänseliesje“ endete die 44. Damensitzung der kfd St. Gereon. Und alle waren sich einig: Es war wieder eine tolle und gelungene Veranstaltung.
Und weil schon die ersten Besucherinnen nach Karten für die Sitzung im nächsten Jahr nachfragten, versprach Els van Lieshout, dass alle sobald wie möglich erfahren würden, wann im nächsten Jahr die 45. Kfd-Damensitzung stattfinden werde. Und so können sich schon jetzt die jecken kfd-Wiever, auf ein ähnlich buntes und attraktives Programm wie in diesem Jahr freuen.

Autor:

Bernd-M. Wehner aus Monheim am Rhein

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