400 Bürger sollen singen - dann gibt's 3000 Euro
Zum 11. Monheimer Stadtfest gehört wieder die Stadtwette

Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) hat das Liederbuch schon gezückt. „Alle Vögel sind schon da“ – intoniert auf Lateinisch und mit 400 Stadtfestgästen als Verstärkung? „Das kriegen die Monheimer nicht hin!“, ist Marco Lippert, Leiter Unternehmenskommunikation der Merkur Spielbanken NRW, überzeugt. Und auch Knuth Achilles (l.), Projektleiter für die Spielbank Monheim, ist überzeugt: „So viele Mitsingende wird er nie rekrutieren können.“
  • Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) hat das Liederbuch schon gezückt. „Alle Vögel sind schon da“ – intoniert auf Lateinisch und mit 400 Stadtfestgästen als Verstärkung? „Das kriegen die Monheimer nicht hin!“, ist Marco Lippert, Leiter Unternehmenskommunikation der Merkur Spielbanken NRW, überzeugt. Und auch Knuth Achilles (l.), Projektleiter für die Spielbank Monheim, ist überzeugt: „So viele Mitsingende wird er nie rekrutieren können.“
  • Foto: Thomas Spekowius
  • hochgeladen von Harald Landgraf

"Alle Vögel sind schon da" soll angestimmt werden, aber von vielen Monheimern, damit der Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der Stadtwette zum Stadtfest gegen die Merkur Spielbank als Wettgegner gewinnt.

Zum Stadtfest gehört seit den frühen Anfängen auch die Stadtwette. Traditionell mitgefordert sind die Monheimerinnen und Monheimer. Und mit ihrer Hilfe fordert Zimmermann diesmal sogar die Glücksspiel-Profis der neuen Monheimer Merkur Spielbank heraus, die im Herbst in den früheren Räumlichkeiten des Baumberger Bowlingcenters eröffnen wird.

Zimmermann wettet, am Sonntag, 12. Juni um 13 Uhr gemeinsam mit mindestens 400 Stadtfestgästen das Frühlingslied „Alle Vögel sind schon da“ fröhlich an der Hauptbühne auf der Krischerstraße anzustimmen – und das natürlich, dem Anlass angemessen, auf Latein.

„Alle Vögel sind schon da? –Von wegen! Die Monheimer kriegen das nicht hin!“, gibt sich Marco Lippert, Leiter Unternehmenskommunikation der Merkur Spielbanken NRW, hingegen überzeugt. Und auch Knuth Achilles, Projektleiter für die Spielbank Monheim, der gerade schon eifrig neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sucht, um die frisch rekrutierten Kräfte für den künftigen Job in der Spielbank zu schulen, ist sich sicher: „So viel Gesangspersonal bekommen die nie!“

„Na klar, das wird kein Selbstläufer, gibt auch Zimmermann als Chorleiter in spe zu. „Aber ich setze da voll auf die Sangeskraft und Freude unserer Stadtfestgäste. Natürlich kriegen wir das gemeinsam hin!“ Verstärkung hat er sich bereits von den stimmkräftigen Scharen des „Bunten Chors Monheim“ zugesichert, die das versammelte Sangesvolk mit ihm von der Bühne aus anleiten werden.

Verliert also tatsächlich die Bank? Dann geht’s zur Auszahlung an die Stadt. Die 3000 Euro Wettgewinn würde der Bürgermeister diesmal anschließend an den Verein „Sag’s“ überweisen, der sich in Langenfeld und Monheim am Rhein seit vielen Jahren um Beratung und Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen kümmert. Ein Gewinn, für den es sich also fraglos gemeinsam zu kämpfen und auch zu singen lohnt, damit Bürgermeister Daniel Zimmermann noch im Juno anno 2022 in Richtung des „Sag’s e.V.“ verkünden kann: „Veni, vidi, vici.“ (ts)

Autor:

Lokalkompass Monheim am Rhein aus Monheim am Rhein

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