Freie Wähler Köln fordern Nutzung leerer Flüchtlingseinrichtungen.
Köln / Rodenkirchen: Studenten und Flüchtlinge gemeinsam unterbringen

„Auf der einen Seite halb leere, frisch sanierte Flüchtlingsheime, auf der anderen Seite Studenten die sich keine eigene Bude in Köln leisten können. Das passt nicht zusammen und ist politisch nicht mehr vermittelbar. Ich erwarte von der Verwaltung kreative Lösungen.“

Torsten Ilg: „Die Mieten explodieren. Wir dürfen unsere Studenten nicht schlechter behandeln als Geflüchtete. Das Thema ist äußerst dringlich.“

Bezirksvertreter Torsten Ilg (FREIE WÄHLER) hat deshalb für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung von Rodenkirchen einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Darin fordert er die temporäre Nutzung freier Plätze in Flüchtlingseinrichtungen für Studenten:

„Das Thema ist äußerst dringend, denn gerade hat das Wintersemester begonnen. Das Kölner-Studierenden-Werk berichtet von Studenten, die in Köln im Wohnwagen hausen müssen. Von insgesamt 80.000 Studierenden, haben in Köln gerade mal 5% einen günstigen Wohnheimplatz. Dem stehen etwa 1300 leere Reserveplätze für Geflüchtete in Flüchtlingseinrichtungen gegenüber.
In den klassischen Studentenvierteln ist der preiswerte Wohnungsmarkt bereits leergefegt. Rodenkirchen böte mit seiner guten ÖPNV-Anbindung eine echte Alternative. Dass eine gemeinsame Unterbringung möglich ist, beweisen integrative Pilotprojekte wie sie in Lüneburg und Bonn bereits realisiert wurden.“

Ilg hofft auf Unterstützung durch andere Bezirksvertreter in Rodenkirchen.

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