Volkshochschul-Vortrag mit Karl-Heinz Hennen
Monheim zur Zeit der Weimarer Republik

Historiker Karl-Heinz Hennen hat 2017 Band 2 der „Geschichte der Stadt Monheim am Rhein“ veröffentlicht. Derzeit arbeitet er am dritten Band zur Zeit der Weimarer Republik.
Foto: Thomas Spekowius
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Die Zeit der Weimarer Republik von 1918 bis 1933 wurde in der Monheimer Stadtgeschichte bislang wenig beachtet. In einem kostenfreien Vortrag in der städtischen Volkshochschule (VHS) beleuchtet der Autor und Historiker Karl-Heinz Hennen am Dienstag, 14. Mai, die unterschätzte Epoche. Der Vortrag (Kursnummer 19S1111) wird von der VHS in Zusammenarbeit mit dem Bergischen Geschichtsverein organisiert.

Trotz aller Widrigkeiten mit der Inflation 1923 und der Weltwirtschaftskrise 1929 erbrachten die Monheimerinnen und Monheimer zur Zeit der Weimarer Republik beachtliche Leistungen. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg wurde die Wirtschaft zügig konsolidiert. Die Mineralölwerke Rhenania-Ossag bauten ihre Anlagen aus und in Blee siedelte sich 1925 die Rheinische Pappenfabrik an. Bis zu ihrer Schließung 1981 bliebt sie ein bemerkenswerter Wirtschaftsfaktor.
Die bis dahin größte Investition für das Amt Monheim war der Deichbau von 1924 bis 1929. Später wurde die Volksschule neu gebaut – mit damals bestmöglicher Ausstattung und zukunftsorientiertem Raumangebot. Sowohl in den ersten Nachkriegsjahren als auch in den Inflationsjahren und der Weltwirtschaftskrise bemühten sich die Gemeinderäte beider Orte sowie der Amtsrat darum, die Not der Bevölkerung zu lindern.

Der Vortag ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule über das Anmelde-Formular im Internet unter www.vhs.monheim.de, per E-Mail an vhs@monheim.de oder persönlich in der Geschäftsstelle, montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr, entgegen.

Autor:

Bea Poliwoda aus Monheim am Rhein

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