Neue Monheimer Ideenkarte kommt gut an

Die Ideenkarte zur Online-Beteiligung ist bereits sehr gut gefüllt. Bis 19. November, können hier Vorschläge eingereicht werden.
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  • Die Ideenkarte zur Online-Beteiligung ist bereits sehr gut gefüllt. Bis 19. November, können hier Vorschläge eingereicht werden.
  • Foto: Stadt Monheim am Rhein
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Seit dem 19. Oktober läuft die Online-Beteiligung zum Monheimer Haushalt 2018. Die interaktive Stadtkarte, die in diesem Jahr ihre Premiere feierte, wird dabei sehr gut angenommen.

Bereits zur Halbzeit war die Karte diesmal mit bunten Icons gespickt. Und jedes einzelne davon enthält eine Idee, wie Monheim am Rhein künftig noch besser und attraktiver gestaltet werden könnte. Mehr Mülleimer, mehr Spiel- und Sportstätten oder weitere Ladesäulen für Elektroautos – die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger könnten kaum vielfältiger sein. Zahlreiche der bislang eingegangenen Vorschläge stoßen auf eine positive Resonanz, andere wiederum werden auch kontrovers diskutiert.

Geplante Investitionsvorhaben

Die Stadtverwaltung hatte bereits zum Startschuss der Beteiligungsphase rund 40 eigene für nächstes Jahr geplante Investitionsvorhaben eingestellt, über die man sich in der Bürgerschaft nun nicht nur online informieren kann, sondern bei der die Monheimerinnen und Monheimer ebenfalls dazu aufgerufen sind, diese zu kommentieren und zu bewerten.
Neben den städtischen Vorhaben sind bis zum 9. November schon rund 90 Bürgerideen eingegangen. In über 130 Kommentaren und mit mehr als 950 Stimmen haben die Bürgerinnen und Bürger bereits diskutiert und ihre persönlichen Bewertungen von bereits geplanten oder neu angeregten Investitionsvorhaben abgegeben. „Die gute Bilanz zeigt, dass die Monheimerinnen und Monheimer ihre Stadt aktiv mitgestalten wollen. Wir sind daher sehr zuversichtlich, auch in den nächsten Tagen und bis zum Finale noch weitere wertvolle Ideen und Anregungen zu erhalten“, zeigt sich Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann über die bislang so rege Beteiligung erfreut.

Abstimmen bis 19. November

Noch bis Sonntag, 19. November, haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, online eigene Ideen für ihr Monheim am Rhein der Zukunft einzureichen, die Vorschläge anderer zu kommentieren oder darüber abzustimmen. Für Ideen, die nicht auf der interaktiven Stadtkarte platziert werden, da sie keinem konkreten Ort zugeordnet werden können, gibt es ein eigenes Ideenforum.

Stellungnahmen der Verwaltung

Die Entscheidung über die Umsetzung der eingereichten Vorschläge liegt nach Abschluss der aktiven Beteiligungsphase dann in der Hand der zuständigen Ratsgremien. Alle Bürgerschaftsideen, die ein positives Abstimmungsergebnis erzielt haben sowie alle städtische Investitionsvorhaben und Highlights mit einem negativen Gesamtergebnis erhalten Mitte Dezember öffentliche und auf der Beteiligungsplattform einzusehende Stellungnahmen der Verwaltung, bevor der Stadtrat entscheidet, wie er mit den Anregungen umgeht.

Naherholungsräume aufwerten

Stadtplaner Robert Ullrich: „Ich habe schon eine Idee entdeckt, deren Einreichung ich zum Anlass nehmen werde, hier aktiv in die Thematik einzusteigen.“ Angeregt wird, die so zahlreich vorhandenen Seen im Stadtgebiet nicht nur sichtbarer, sondern auch als Naherholungsraum für die Monheimer Bevölkerung auch nutzbarer zu machen. Ullrich: „Das ist mit Blick auf die ebenfalls wichtigen Naturschutzbelange nicht leicht. Da gilt es auch mit der Untern Landschaftsbehörde beim Kreis gemeinsame Lösungen zu finden. Aber solche Vorschläge finde ich super. Hier wird der Wunsch in der Bevölkerung für Verbesserungen dokumentiert. Und es ist auch Wasser auf meine Mühlen – Stichwort Grüne Acht. Wenn wir im innerstädtischen Bereich nachverdichten, müssen wir die angrenzenden Naherholungsräume umso mehr für die Öffentlichkeit gestalten und qualitativ aufwerten.“

Die Ideenkarte zur Online-Beteiligung ist bereits sehr gut gefüllt. Bis 19. November, können hier Vorschläge eingereicht werden.
Monheim am Rhein ist von Wasser umgeben. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, neben dem Rhein auch die zahlreichen Seen im Stadtgebiet sicht- und erlebbarer zu machen.
Autor:

Bea Poliwoda aus Monheim am Rhein

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