Eine Lehrerin und fast 50 Kinder müssen in Quarantäne
Corona: Schwieriger Schulstart in Monheim

Symbolbild: OrnaW auf Pixabay

Der Schulstart nach den Sommerferien ist auch in Monheim mit den erwartbar schwierigen Begleiterscheinungen angelaufen. Von drei weiterführenden Schulen und einer Grundschule wurden Mitte der Woche je ein Corona-Fall gemeldet. Einer davon ist ein noch unbestätigter Verdachtsfall. Die Umstände bilden das gesamte Spektrum ab.

Am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) ist es eine Lehrerin, die erkrankt ist, an der Rosa-Parks-Schule ein Schüler, der zu den getesteten Personen zählt, die in Bayern bereits vor zehn Tagen bei der Einreise getestet wurden - aber erst jetzt von ihren Ergebnissen erfahren haben. An der Peter-Ustinov-Gesamtschule gibt es den genannten Verdachtsfall. Hier sind die Mutter und das Geschwisterkind einer Schülerin positiv auf Covid-19 getestet worden. An der Hermann-Gmeiner-Grundschule ist es ein junger Drittklässler, der erkrankt ist.

Unterschiedliche Reaktionen

Das zuständige Kreisgesundheitsamt reagiert in Absprache mit den Schulleitungen und der Stadt, immer der jeweiligen Situation angemessen, unterschiedlich. Am OHG war es nur die Lehrerin, die sich bis zur Genesung in häusliche Quarantäne begeben musste, an der Rosa-Parks-Schule 19 Mitschülerinnen und Mitschüler, die engeren Kontakt hatten. Insbesondere aufgrund der großzügigeren Regelung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung in Grundschulen wurde in der Hermann-Gmeiner-Schule die gesamte Klasse für 14 Tage in Quarantäne geschickt.

In den weiterführenden Schulen wird vom Kreisgesundheitsamt zur Zeit aufgrund der dauerhaften Verpflichtung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung der Ansatz verfolgt, nur Kontaktpersonen zu isolieren, die sich im unmittelbaren Umfeld der positiv getesteten Person aufgehalten haben, also zum Beispiel Sitznachbarn in der Schule, enge Freunde und Familienangehörige.

Maskenpflicht

"Die Fälle zeigen, wie wichtig und hilfreich die in NRW eingeführte Maskenpflicht ist, um den Präsenzunterricht für möglichst viele der 5000 Monheimer Schülerrinnen und Schüler mit ihren 450 Lehrkräften und weiterem pädagogischen Unterstützungspersonal zu gewährleisten. Nur so kann entsprechend punktuell reagiert werden", sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann. "Das Tragen der Masken macht Sinn - so schwer es uns auch gerade in diesen heißen Tagen fällt. Gegenseitige Rücksicht ist das Gebot der Stunde, um die Gesundheit aller zu schützen."

Autor:

Bea Poliwoda aus Monheim am Rhein

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