Weihnachten im Schuhkarton

Die Päckchenpacker mit dem Bürgermeister vor der neuen Sammelstelle im Baumberger Einkaufszentrum.
 Foto: Dirk Thomé
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Der Herbst ist da, und es ist schon jetzt wieder Zeit, an „Weihnachten im Schuhkarton“ zu denken. Bis zum 15. November sind alle Päckchenpacker aufgerufen, einen Schuhkarton mit Geschenken für Kinder in Not zu füllen. Träger der Aktion ist das christliche Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“ in Berlin.

Noch immer leben in Osteuropa viele Mädchen und Jungen in großer Armut. Diesen Kindern kann jeder mit der weltweit größten Geschenk-Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ auf bestechend simple Weise Freude und Hoffnung schenken: einfach den Deckel und Boden eines handelsüblichen Schuhkartons separat mit Geschenkpapier bekleben und das Päckchen mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse 2-4, 5-9 oder 10-14 Jahren füllen.

Bewährt hat sich eine bunte Mischung aus Spielsachen, Hygieneartikeln, Schulmaterialien, Kleidung und Süßigkeiten sowie einem persönlichen Weihnachtsgruß. Eingepackt werden dürfen nur Geschenke, die zollrechtlich in allen Empfängerländern erlaubt sind. Weitere Infos sind auch im Aktionsflyer zu finden.

Bis Dienstag, 15. November, kann der gefüllte Schuhkarton sowie eine zusätzlich empfohlene Spende von mindestens 6 Euro für die Abwicklung und den Transport bei der Monheimer Koordinatorin der Aktion, Petra Lemper-Balint, Schlegelstraße 60c, oder ab 7. November erstmals auch ins Baumberger Einkaufszentrum (jeweils werktäglich von 17-20 Uhr) gebracht werden. Dort werden die Kartons im früheren Fahrrad- und Spielwarengeschäft Kappitz gesammelt.

In der Sammelstelle von Petra Lemper-Balint nimmt ein geschultes Team alle Päckchen und auch gerne Zupackmaterial in Form von Stiften, kleine Spiele, Blöcke (auch mit Werbeaufdruck), Kuscheltiere und so weiter an und schickt sie auf die Reise. Voraussichtliche Empfängerländer sind Bulgarien, Georgien, Kasachstan, der Kosovo, Moldau, die Mongolei, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Weißrussland und das Westjordanland.

Wer keine Zeit hat, ein persönliches Präsent zu packen, kann die Aktion auch finanziell unterstützen. Das Spendenkonto des „Geschenke der Hoffnung e.V.“ hat die Kontonummer 104 102 bei der Postbank Berlin (BLZ 100 100 10). Der Verwendungszweck lautet „Weihnachten im Schuhkarton“.
In den Empfängerländern überreichen christliche Gemeinden verschiedener Konfessionen hilfsbedürftigen Mädchen und Jungen die Päckchen ohne jede Bedingung, aber mit unvergesslicher Wirkung. Wo es erlaubt und erwünscht ist, bieten die Gemeinden auch ein Heft an, das Kindern Geschichten aus der Bibel erzählt und laden sie in ihre Gemeinde ein.

Mittlerweile verwandeln immer mehr Menschen Schuhkartons in kleine weihnachtliche Schatzkisten. Im letzten Jahr wurden 553.400 Kartons in Deutschland, Österreich und der Schweiz gepackt, allein aus unserer Region kamen dabei knapp 1500 Päckchen.

Weitere Informationen und Tipps rund um die Geschenk-Aktion finden Sie unter www.Geschenke-der-Hoffnung.org oder bei Petra Lemper-Balint, Tel. (02173) 409490.

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