Aktionskreis „Ohne Sonntag gibt's nur noch Werktage“:
„Sonntag ein Geschenk des Himmels“

Ökumenischer Aktionskreis "Ohne Sonntag gibt's nur noch Werktage" erinnert an das Edikt von Kaiser Konstantin zum Schutz des Sonntags vor 1700 Jahren

„Vor 1.700 Jahren erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum geschützten Feiertag. Als Tag der ‚Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung‘ ist der Sonntag heute im Grundgesetz verankert. Am siebten Tage ruhte Gott, heißt es schon in der biblischen Schöpfungsgeschichte. Für Christinnen und Christen hat der Sonntag darüber hinaus seine herausragende Bedeutung als Tag der Auferstehung Jesu Christi.“ Mit diesen Worten erinnert Franz Köchling, Sprecher des Monheimer Ökumenischen Aktionskreises "Ohne Sonntag gibt's nur noch Werktage", erneut an die Bedeutung des Sonntags.

Unsere Gesellschaft wird pluraler und die religiöse Vielfalt wächst. Ebenso haben sich die Ansprüche an die Freizeitgestaltung verändert, so erwarten viele Menschen und auch die Wirtschaft, dass sonntags die Geschäfte geöffnet sind.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen, so Köchling weiter, sei es keinesfalls ausgemacht, dass eine gesellschaftliche Mehrheit für einen arbeitsfreien Sonntag erhalten bleibe. Braucht es den Sonntag überhaupt noch? Hat der moderne Mensch vielleicht ganz andere Zeitbedürfnisse? Wie gestalten Menschen ihr Wochenende in der heutigen Zeit? Vielleicht gibt es aber auch (neue) gute Gründe dafür, dass eine Gesellschaft an einem gemeinsamen freien Tag festhält?

Einladung zur Akademie-Tagung in Bensberg: „Die Zukunft des arbeitsfreien Sonntags in der pluralen Gesellschaft“ 

Diese und weitere Fragen werden auf einer Tagung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg in Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), Diözesanverband Köln, am 27. November 2021, von 09:30 bis 12:30 Uhr, behandelt. Unter dem Motto „Die Zukunft des arbeitsfreien Sonntags in der pluralen Gesellschaft“ wird Dr. Oliver Weigelt, von der Fakultät für Lebenswissenschaften an der Universität Leipzig, Erkenntnisse aus der Erholungsforschung vorstellen.

„Ruhetag für alle Bürgerinnen und Bürger?“ Unter dieser Überschrift wird sodann Norbert Müller, Vorstand SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V., die Sonn- und Feiertagsregelungen in Deutschland aus muslimischer Perspektive vorstellen.

Anschließend findet eine Diskussionsrunde mit
• Volker Görzel, MdR, stellv. Fraktionsvorsitzender FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln,
• Britta Munkler, stv. Bezirksgeschäftsführerin von ver.di, Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen,
• Norbert Müller, Vorstand SCHURA und
• Dr. Oliver Weigelt, Uni Leipzig
statt. Die Veranstaltung endet um 12:30 Uhr.

Hierzu lädt auch der Ökumenische Aktionskreises "Ohne Sonntag gibt's nur noch Werktage" sehr herzlich ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die Thomas-Morus-Akademie, Overather Str. 51-53, 51429 Bergisch Gladbach, unter der Mail-Adresse akademie@tma-bensberg.de – Tagungs-Nr. 213207 – entgegen. Weitere Infos erhält man bei Anne Pesch, Tel. 02204 408-472.

Im Ökumenischen Aktionskreis "Ohne Sonntag gibt's nur noch Werktage" arbeiten die evangelische Kirche in Monheim, die katholischen Kirchengemeinden und Verbände KAB, kfd und KKV im Bereich Langenfeld/Monheim mit, um den Sinn des Sonntags stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Autor:

Bernd-M. Wehner aus Monheim am Rhein

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