Aktionstag des SKFM Monheim zum Thema gesetzliche Betreuung war ein Erfolg

Das Foto zeigt haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SKFM Betreuungsvereine sowie den Landtagsabgeordneten Jens Geyer (3. von links) und den Kreistagsabgeordneten Reinhard Ockel (3. von rechts).
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Auf große Resonanz stieß der Aktionstag des SKFM Monheim am Rhein e.V. vor knapp einer Woche auf dem Ernst-Reuter-Platz. Die lebensnahe Darstellung des Betreueralltags war ein Publikumsmagnet sowohl für Passanten als auch für Ladenbesitzer und Gastronomen aus dem Stadtteil. Im Rahmen der Aktionswoche „Wie wäre mein Leben ohne gesetzliche Betreuung?“ der katholischen Betreuungsvereine hatte der SKFM Monheim sehr augenfällig über die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen von Betreuungsvereinen informiert. So sorgte ein „öffentliches Wohnzimmer“ mit Sofas und kleinen Accessoires dafür, dass eine „private Atmosphäre“ entstand. Gleichzeitig wurden durch Schubladen, Kartons und Tüten voller Papiere aus denen Schlagwörter wie Mahnung, Räumungsklage etc. herausragten, gestalterisch die vielfache Überforderung der Menschen dargestellt. Auf diese Weise kam man mit Passanten sehr schnell und unkompliziert ins Gespräch.

„Wir wollten zum einen darauf aufmerksam machen, dass Betreuungsvereine wichtige Aufgaben im Rahmen der Teilhabe und Wahrnehmung von Rechten hilfebedürftiger Menschen ausüben. Zum andern wollten wir aber auch darauf hinweisen, dass sich in den vergangenen Jahren die finanziellen Gegebenheiten für die Vereine zunehmend verschlechtert haben“, erläuterte Elmar Borgmann, Geschäftsführer des SKFM Monheim, das Ziel dieser Aktion.

Betreuungsvereine übernehmen Aufgaben innerhalb der Gesellschaft, die unverzichtbar sind und ein hohes Maß an Verantwortung voraussetzen. Sie unterstützen u.a. in rechtlichen Angelegenheiten, helfen im Umgang mit Ämtern und Behörden und nehmen Aufgaben bei der Sicherung finanzieller Angelegenheiten wahr. Umso wichtiger sei es, so Borgmann, dass die finanziellen Rahmenbedingungen diese notwendigen Hilfen möglich machten. In der Vergangenheit sei es leider bereits zu Schließungen von Betreuungsvereinen gekommen, die eine große Lücke in der Stadtteilarbeit hinterlassen hätten.

Sehr erfreulich war die Teilnahme von Vertretern des Kreistages und der Landespolitik. Anwesend waren auch die Mitarbeiter einiger Betreuungsvereine aus dem Kreis Mettmann sowie die Referentin für Betreuungsrecht des Bundesverbandes SKM, Barbara Dannhäuser.

Bei einer Tasse Kaffee und etwas Gebäck wurde die bisherige Arbeit vor Ort sowie die Aussicht auf die bessere Ausfinanzierung der Betreuungsvereine diskutiert. Der Landtagsabgeordnete Jens Geyer unterstrich im Gespräch mit Elmar Borgmann die Wichtigkeit der Ausfinanzierung der Betreuungsvereine. Die Landesregierung sehe diesen Mangel und habe die sogenannte Querschnittsarbeit im letzten Jahr mit einer verbesserten Förderung versehen.

Weitere Informationen über den SKFM Monheim am Rhein e.V. findet man unter www.skfm-monheim.de.

Autor:

Bernd-M. Wehner aus Monheim am Rhein

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