Jugendliche bewerfen Linienbus in Monheim

Am späten Sonntagabend gegen 20.05 Uhr, kam es an der Berghausener Straße in Monheim am Rhein zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Dabei wurde ein mit mehr als zehn Fahrgästen besetzter Bus der Linie 789 während der Fahrt in Richtung Hauptstraße von mehreren bislang unbekannten Straftätern mit mindestens einem Gegenstand beworfen, der trotz intensiver Spurensuche am Tatort nicht aufgefunden werden konnte. Beim Aufschlag dieses Gegenstandes wurde eine Seitenscheibe des Busses mit einem langen Riss beschädigt. Busfahrgäste wurden nicht getroffen. Ein elfjähriger Junge, der in Begleitung seiner Mutter in unmittelbarer Nähre der getroffenen Scheibe saß, erlitt aber einen leichten Schock.

Zeugen des Vorfalles sahen insgesamt vier tatverdächtige Jugendliche vom Tatort flüchten, die sich zu Fuß in Richtung eines nahen Kreisverkehrs entfernten. Sofortige
Fahndungsmaßnahmen verliefen leider ohne Erfolg, obwohl dabei auch ein Diensthund der Polizei eingesetzt wurde.

Die vier Tatverdächtigen werden übereinstimmend als jugendlich, männlich und schlank, jedoch ohne weitere Angaben zu möglicher Herkunft und Identität beschrieben. Spezielle weitere Beschreibungen zu den vier Einzelpersonen lauten wie folgt:
1. Person: bekleidet mit schwarzem Kapuzenshirt, darunter weißem
längerem Shirt, dunkler, vermutlich blauer Hose und schwarzen
Turnschuhen mit weißen Rändern.

2. Person: bekleidet mit weißem Pullover, darunter weißem Shirt, beigefarbener Hose, auffallend blauen Schuhen und heller Basecap auf dem Kopf.

3. Person: bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke, grauer Hose und dunklen, vermutlich schwarzen Schuhen mit weißem Rand. Hatte helle blonde bis rotblonde Haare.

4. Person: bekleidet mit blaugrauer Kapuzenjacke, blauer Jeanshose und dunklen Schuhen. Hatte hellbraune Haare.

Der entstandene Sachschaden am Bus beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 2.000,- Euro.

Bisher liegen der Monheimer Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der gesuchten Täter vor. Maßnahmen zur Spurensicherung am Tatort sowie weitere polizeiliche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen wurden veranlasst, ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6550, jederzeit entgegen.

Autor:

Claudia Brück aus Düsseldorf

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