Polizei verhaftete weiteren der mutmaßlichen Axt-Räuber in Styrum
Endlich alle Täter gefasst

Die Tat hinterließ viele Bürger fassungslos. Nun wird sie aufgearbeitet. Am 24. Februar 2017 gegen 1 Uhr brachen drei zunächst unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus an der Roonstraße in Styrum ein, während sich die Familie im Obergeschoss aufhielt.

Durch die Geräusche aufgeweckt begab sich der Familienvater in das Untergeschoss, wo er von den drei Verdächtigen überrumpelt wurde. Mit einer Axt wurde der Mülheimer niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Die Verdächtigen flüchteten daraufhin mit ihrem Diebesgut aus dem Haus.
Polizei und Rettungskräfte waren bereits in der Nacht vor Ort und kümmerten sich um die geschockten Familienangehörigen. Noch heute leidet die betroffene Familie unter den Eindrücken und Folgen der Tat.

Eine Mordkommission, unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Detlef Büttner, wurde bereits in der Nacht gebildet. Intensive Ermittlungen, eine akribische Tatortsicherung mit Hilfe von Spezialisten des Landeskriminalamts NRW und die Auswertung der vielen Spuren führten schließlich zur Identifizierung eines heute 24-jährigen rumänischen Tatverdächtigen, der daraufhin von Staatsanwaltschaft und Polizei gesucht wurde. Er konnte nach Ausstellung eines internationalen Haftbefehls in Rumänien festgenommen und einige Monate später nach Deutschland überstellt werden, wo er seit dem 18. Dezember 2018 in Untersuchungshaft sitzt. Die Hauptverhandlung gegen ihn läuft aktuell vor dem Landgericht Duisburg.

In Italien aufgespürt

Bereits bei der ersten Auswertung der vielen Spuren erkannten die Ermittler, dass der Verdächtige nicht alleine gehandelt, sondern mit zwei Komplizen die Tat begangen haben muss. Nach weiteren langwierigen Ermittlungen konnten auch die beiden anderen Verdächtigen identifiziert werden. Es wurden durch die Staatanwaltschaft Duisburg ebenfalls internationale Haftbefehle gegen die heute 21-jährigen Rumänen erwirkt. Zielfahnder des Landeskriminalamts NRW konnten sie in enger Zusammenarbeit mit internationalen Behörden schließlich an unterschiedlichen Orten in Italien festnehmen. Die beiden Verdächtigen sollen nun ebenfalls nach Deutschland ausgeliefert werden.

Für die Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr sind die Festnahmen aller Tatverdächtigen, auch zwei Jahre nach der Tat, ein Erfolg. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Duisburg, dem Landeskriminalamt NRW und den weiteren internationalen Behörden haben dazu geführt, dass die Verdächtigen schließlich festgenommen werden konnten.

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