Arbeitsreiche Nacht für die Feuerwehr
In Saarn trat Salzsäure in der Metallverarbeitung aus

Bei einem Unfall mit Chemikalien rückt die Feuerwehr mit Spezialgerät an.
  • Bei einem Unfall mit Chemikalien rückt die Feuerwehr mit Spezialgerät an.
  • Foto: Feuerwehr Mülheim
  • hochgeladen von Andrea Rosenthal

Donnerstag, 5. September, gegen 22.54 wurde der Leitstelle der Feuerwehr ein Verkehrsunfall auf der BAB 40 in Fahrtrichtung Essen kurz vor der Abfahrt Heißen gemeldet. In dem verunfallten Fahrzeug sollte sich nach der Meldung noch mindestens eine Person befinden.

Darauf entsandte die Leitstelle einen Hilfeleistungszug und alarmierte den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden an der Unfallstelle einen PKW vor der sich in Höhe der Baustelle Hardenbergbrücke überschlagen hatte und auf dem Dach lag. Der verletzte Fahrer hatte aus eigener Kraft das Fahrzeug verlassen können und wurde rettungsdienstlich betreut. Im weiteren Verlauf wurde er zu einem Mülheimer Krankenhaus transportiert.Die Feuerwehr stellte für den Zeitraum der Unfallaufnahme den Brandschutz sicher, schaltete das Fahrzeug stromlos und stellte es wieder auf die Räder um einen Abtransport zu ermöglichen. Die Autobahn war für den Zeitraum von etwa einer Stunde in Fahrtrichtung Essen voll gesperrt.

Nach Einsatzende wurden die auf dem Rückweg befindlichen Fahrzeuge bereits zum nächsten Einsatz alarmiert. In einem metallverarbeitenden Betrieb auf der Düsseldorfer Straße lief die dortige Brandmeldeanlage bei der Leitstelle ein.

Die Leitstelle entsandte daraufhin den Führungsdienst, den Löschzug der Feuerwache Broich sowie zwei Sonderfahrzeuge und den Rettungsdienst. An der Einsatzstelle ergab die Erkundung dass sich in einer Halle Dämpfe bildeten, die zur Auslösung der Brandmeldeanlage geführt haben. Das Entstehen der Dämpfe konnte auf einen Salzsäureaustritt zurückgeführt werden.

Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf Gefahrgutaustritt erhöht und weitere Spezialfahrzeuge sowie der zweite Löschzug der Feuerwache Heißen alarmiert. Durch zwei Trupps mit Chemikalienschutzanzügen konnte die Leckage abgedichtet werden und die bereits ausgetretene Salzsäure mit Chemikalienbindemittel gebunden werden. Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen musste die Düsseldorfer Straße für einen Zeitraum von ca. 4h voll gesperrt werden. Der Einsatz konnte gegen4 Uhr morgens abgeschlossen werden.

Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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