Hunderte Pflanzen in Styrum, vier Festnahmen
Polizei mit dem richtigen Riecher

So oder ähnlich kann eine Marihuana Plabtage aussehen. (Symbolbild)
  • So oder ähnlich kann eine Marihuana Plabtage aussehen. (Symbolbild)
  • Foto: LK Hagen
  • hochgeladen von Michael Menzebach

In einer Wohnung in Styrum gelang  einem besonderen Einsatztrupp der Polizei am Dienstag, 15. Juni, ein erfolgreicher Schlag gegen Cannabis-Züchter und Händler. In einer Wohnetage hatten sich die vier verdächtigen Männer proffessionell auf die Zucht und mutmaßlich auch auf den Handel mit Marihuana eingestellt. So fanden die Einsatzkräfte mehrere hundert Marihuana-Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien sowie eine hohe Bargeldsumme. Die Räumlichkeiten scheinen die Tatverdächtigen professionell und ausschließlich für die Aufzucht von Cannabis genutzt und mit dem notwendigen Equipment ausgestattet zu haben. Die Polizei nahm das Quartett vorläufig fest.

Das "Projekt S.I.E." sowie der Mülheimer Einsatztrupp sorgen in gemeinsamer Kooperation in der illegalen Szene offenbar für Aufsehen. Am Montag (14. Juni) war ein "S.I.E."-Team in Styrum unterwegs. Den Polizisten kam auf einer Straße der Geruch von Cannabis entgegen, doch es war erst nicht festzustellen, woher der starke Geruch kam. Die Mülheimer Polizei ließ nicht locker und zog den hiesigen Einsatztrupp heran, der Sache ebenfalls mit auf den Grund zu gehen. Die Zivilfahnder schauten sich die Gegend an.

Eine Mülltonne verriet die Drogenzüchter

Am Dienstagabend dann, am 15. Juni, war es eine volle Mülltonne, die die Täter verriet. Ein Mann trat mit der Mülltonne auf die Straße und die Ermittler schauten hinein, da die Tonne stark nach Marihuana roch.  Sie entdeckten unter anderem Reste dieses Rauschgifts. Jetzt ging alles ganz schnell. Der Kriminaldauerdienst regte einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnungen an. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Maßnahme an.

Mehrere hundert Pflanzen

Im Haus trafen die Polizisten auf vier Männer. In der ersten und zweiten Etage fanden die Einsatzkräfte mehrere hundert Marihuana-Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien sowie eine hohe Bargeldsumme. Die Räumlichkeiten scheinen die Tatverdächtigen professionell und ausschließlich für die Aufzucht von Cannabis genutzt und mit dem notwendigen Equipment ausgestattet zu haben. Die Polizei nahm das Quartett vorläufig fest.

Der Leiter der Polizeiinspektion Mülheim, Polizeioberrat Alexander Prim, äußerte sich zu dem Einsatz positiv:

"Ich freue mich sehr, dass die akribische und engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen des Projekts S.I.E. zu einem großen Ermittlungserfolg geführt hat. Neben diesen sind jedoch auch die vielen kleinen und alltäglichen Nadelstiche, die mein Team gegen auffällige Einzelpersonen und Personengruppen setzt von hoher Bedeutung für die objektive und subjektive Sicherheit."

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das "Projekt S.I.E." existiert in der Polizeibehörde seit 2018. Eine Sondergruppe Mülheimer Polizisten schaut insbesondere in Styrum, der Innenstadt und in Eppinghofen noch genauer hin, da wo es bereits Ärger gibt oder droht zu entstehen. Dadurch soll das Sicherheitsgefühl der Bürger in den Stadtteilen gestärkt werden.

Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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