Bombendrohung in der Gesamtschule Saarn
Schulbetrieb wurde mittags eingestellt

Aus einem bestürzenden Grund beendete die Gesamtschule Saarn den Schulbetrieb bereits frühzeitig um 12.30 Uhr: Eine Bombendrohung ging Freitagvormittag, 10. Januar, gegen 11 Uhr, bei der Gesamtschule Saarn und dem dortigen Berufskolleg an der Lehnerstraße ein.

Darin forderten die Erpresser eine hohe Geldsumme und drohen im Gegenzug mit der Zündung einer Sprengladung, die sie im Bereich der Schule deponiert haben wollen. Kriminalbeamte des Fachkommissariats 11, deren Experten auch bei Sprengstoff- und Erpressungsdelikten zuständig sind, übernahmen sofort die Ermittlungen. Nach den bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von keiner ernsthaften Bedrohung aus. 

Nachdem im Schulzentrum Saarn das Berufskolleg Lehnerstraße und die Gesamtschule Saarn bereits am Donnerstag, 9. Januar, wegen einer Bombendrohung geräumt werden mussten, wiederholte sich das am Montagmorgen.

"In den Morgenstunden ging in unserer Leitstelle ein Anruf mit dem Hinweis auf eine Bombe in der Gesamtschule Saarn ein", berichtet Christoph Wickhorst, Pressesprecher der Polizei Essen/Mülheim. Daraufhin wurden die betroffenen Schulleiter informiert, die die Evakuierung wie im für alle Fälle vorliegenden Notfallplan vorgesehen veranlassten.

Durchsuchung mit Polizeikräften 

Dr. Claudia Büllesbach, Schulleiterin der Gesamtschule Saarn, lobt: "Ich bin froh, dass ich hier so ein tolles Lehrerteam habe, das einfach weiß wie man sich verhalten muss." So ging die Evakuierung der 1037 Schüler und knapp 100 Lehrer zügig und unaufgeregt vonstatten. Auch im benachbarten Berufskolleg gab es keine Unruhe.

Die Polizei durchsuchte das Schulzentrum mit mehreren Dutzend Polizeikräften und einem Sprengstoffspürhund und konnte bereits um 11.10 Uhr die Entwarnung bekanntgeben.  Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Bombendrohungen besteht, kann noch nicht gesagt werden. Dem Täter drohen saftige Strafen. "Diese Einsätze sind personalintensiv und teuer", betont der Pressesprecher der Polizei. "Außerdem kann dieser Straftatbestand nach Paragraf 126 des Strafgesetzbuches mit einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden."

Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen nimmt die Polizei Essen unter der zentralen Rufnummer 0201-8290 entgegen.

Autor:

Sibylle Brockschmidt aus Mülheim an der Ruhr

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.