Senioren Trickbetrug am Telefon Mülheim
Telefon-Trickbetrüger lassen sich Geld überweisen für angebliche Gewinne

Am Montag, 15. Juli, und am Dienstag, 16. Juli, wurden eine 84-Jährige Essenerin und eine 39-Jährige Mülheimerin Opfer von Trickbetrügern am Telefon. Die Tricks der Betrüger sind vielfältig, oft üben sie großen Druck auf ihre Opfer aus und bedrängen sie.

Am Montag, gegen 12 Uhr, bekam die 84-Jährige einen Anruf von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter. Der Betrüger log der Seniorin vor, dass ihr Computer von Hackern bedroht werde und überredete sie dazu, dem Anrufer Zugriff auf ihren Computer zu gewähren. Der Anrufer übte so viel psychischen Druck auf die 84-Jährige aus, dass sie sich einverstanden erklärte, per Online-Banking mehrere Überweisungen an verschiedene Konten zu tätigen. Irgendwann wurde die Seniorin misstrauisch und schaltete ihren Computer aus.

Am nächsten Tag informierte sie die Polizei. Am Dienstag wurde eine 39-Jährige Mülheimerin Opfer einer Betrügerin am Telefon. Gegen 10.10 Uhr wurde sie von einer unbekannten Frau angerufen, die ihr mitteilte, dass die Angerufene bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Damit der Gewinn ausgezahlt werden könne, müsse sie jedoch Guthabenkarten für einen Online-Shop kaufen und die Gutscheincodes weitergeben.

Jeder kann auf Betrug hereinfallen, egal, wie alt er ist

Dieser Aufforderung kam die 39-Jährige nach. Kurze Zeit später wurde sie von der Unbekannten erneut angerufen. Angeblich habe es ein Missverständnis gegeben. Die 39-Jährige habe doch mehr Geld gewonnen, müsse dafür aber weitere Guthaben-Codes übermitteln. Nun wurde die Angerufene misstrauisch und informierte die Polizei. Die aktuellen Fälle zeigen: Egal wie alt, jeder kann Opfer von Trickbetrügern am Telefon werden. Deshalb seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte Sie anrufen und Sie nach Kontodaten oder Vermögensverhältnissen fragen, oder wenn Sie darum gebeten werden, Überweisungen zu tätigen oder Guthabenkarten zu kaufen! 
Hinterfragen Sie deshalb verdächtige Anrufe: Mitarbeiter der Firma Microsoft rufen nicht wegen Sicherheitslücken, Updates oder Hackern an. Die Polizei rät dazu, mißtrauisch zu sein und verdächtige Anrufe sofort zu beenden.  Betrogene sollten sich nicht schämen reingelegt worden zu sein und die Polizei sehr schnell zu benachrichtigen.

Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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