Wieder spannende Enthüllungen in der Stadt Mülheim an der Ruhr
Denker machen Freude - Reinhard Fingerhut begeistert in Mülheim an der Ruhr

Launige Einführung in die Ausstellung durch Prof. Dr. Raimund Stecker, Vizepräsident der Hochschule der Bildenden Künste, Essen vor dem HANNELORE KRAFT-Portrait von Reinhard Fingerhut in der RUHR GALLERY MÜLHEIM  Ruhrstraße 3 / Ecke Delle am Innenstadtpark "Ruhranlage"
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  • Launige Einführung in die Ausstellung durch Prof. Dr. Raimund Stecker, Vizepräsident der Hochschule der Bildenden Künste, Essen vor dem HANNELORE KRAFT-Portrait von Reinhard Fingerhut in der RUHR GALLERY MÜLHEIM Ruhrstraße 3 / Ecke Delle am Innenstadtpark "Ruhranlage"
  • Foto: Jürgen Brinkmann
  • hochgeladen von Alexander Ivo Franz

"Anmerkung der Redaktion Stand Dezember 2020Der Titel der Ausstellung "Querdenker" entstand lange vor den leider unsäglichen Aktionen weniger Bürger im Rahmen der Verleugnung der Corona-Pandemie."
Hier geht es zum Artikel vom 19.11.2019:

Auf Einladung des 2012 gegründeten Mülheimer Vereins „Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR“  stellt der Künstler Reinhard Fingerhut in der Mülheimer Ruhrgalerie in der Ruhrstraße 3 in allen Räumen der Kunstvilla über 40 Gemälde und Skulpturen zum Thema „Querdenker Leonardo da Vinci“ aus.

Wieder Enthüllungen in der Stadt Mülheim an der Ruhr

Die erste Bürgermeisterin der Kunststadt im grünen Ruhrtal Margarete Wietelmann (unser Bild) eröffnete vor zahlreichen Besuchern die Schau – direkt mit der Enthüllung eines Portraits der ehemaligen Landesmutter und Mülheimerin Hannelore Kraft zur Freude der Kunstfreundinnen und Kunstfreunde. Die Mülheimer Ruhrgalerie enthüllt bei ihren Ausstellungen öfters herausragende Arbeiten zur Freude der anwesenden Kunstliebhaber*innen.
Der Präsident der Kulturstiftung NRW Dr. Fritz Behrens sprach das Grußwort nach einer Führung durch das im Jahr 2012 aufgebaute Kulturzentrum in der Ruhrstraße mit Ausstellungshallen, Künstlerateliers und einem Kulturmuseum in den obersten Etagen. Behrens wies u.a. auf die Verankerung der Kunst in unserer Verfassung hin – nur so sei die freie Entfaltung von künstlerischem Tun und Querdenken möglich.

Professor Dr. Raimund Stecker, Vizepräsident der Hochschule der Bildenden Künste Essen (unser Titelfoto), ging einen Schritt weiter bei seiner Einführung in die Ausstellung:

Profikünstler versus Amateurkünstler (Semi-Profikünstler)

Das tolle am Amateur sei doch, so Stecker, dass dieser die Freiheit habe, zu tun was er tun möchte, ohne den ökonomischen Rückfluss für sich zu beanspruchen – ohne gewinnorientiert sein Werk anzupassen an den großen Geschmack. Ein Amateur brauche nicht die Anerkennung wie die Pop Art die allgemeine Anerkennung, er sei nicht abhängig von Galeristen. Er könne ungezwungen arbeiten während der Profi oftmals gezwungen arbeitet. Damit spielte Stecker auf das „Second Life“ des ehemaligen Spitzenbeamten, Stadtdirektors und Bankers Reinhard Fingerhut an, der nach seiner Berufstätigkeit ein Studium an der freien Akademie der bildenden Künste (fadbk) in Essen abgeschlossen hat.

Gruppenführungen noch bis 7. Dezember 2019 in der Ruhr Gallery - Mülheim Innenstadt

Bis in die späten Abendstunden erfreuten sich die Besucher an der Ausstellung und bei angenehmen Gesprächen. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Dezember 2019 zu sehen. Am Samstag, dem 7. Dezember 2019 findet von 15 bis 16 Uhr die Finissage statt. Gruppenführungen werden vom Mülheimer Kunstverein KKRR durchgeführt und können unter 0208 46949-567 oder info@kunststadt-mh vereinbart werden.

Definitionen aus Wikipedia entnommen:

Ein Amateur (französisch, von lateinisch amator ‚Liebhaber‘) ist eine Person, die – im Gegensatz zum Profi – eine Tätigkeit aus Liebhaberei ausübt, ohne einen Beruf daraus zu machen bzw. Geld für ihre Leistung zu erhalten. Ein Amateur ist ein Laie (griech. λαός laós ‚Volk‘ über λαϊκός laikós ‚zum Volk gehörig‘ und kirchenlateinisch laicus der ‚(kirchliche) Laie‘) und für seine Tätigkeit nicht formal ausgebildet, im Unterschied zur Fachkraft („der im Fachgebiet ausgebildeten“).

Der Begriff sagt wenig über die Sachkenntnis von Amateuren aus, die durchaus professionelles Niveau haben kann. Dagegen wird der Begriff „amateurhaft“ abwertend im Sinne von „nicht auf professionellem Niveau“ gebraucht. Aus diesem Grund wird zur Beschreibung einer zwar als Amateur ausgeübten, aber dennoch als professionell anzusehenden Leistung häufig der Begriff der „Semi-Professionalität“ für professionelle Künstler verwendet.

Dieser Artikel erschien am 11. November 2019 im KunstBlog "Kunststadt-MH.de" .

Autor:

Alexander Ivo Franz aus Mülheim an der Ruhr

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