DeZentrale startet durch

Tobias Fritsche, Pressesprecher Ringlokschuppen, Kezban Iscan, Projekt Teestube, und Anne Kleiner, Leiterin der DeZentrale (v.l.), während der Vorstellung des Konzepts.
  • Tobias Fritsche, Pressesprecher Ringlokschuppen, Kezban Iscan, Projekt Teestube, und Anne Kleiner, Leiterin der DeZentrale (v.l.), während der Vorstellung des Konzepts.
  • Foto: PR Foto Köhring/JA
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Kultur einmal anders bietet der Ringlokschuppen ab sofort in den Räumen an der Leineweberstraße 15-17 an. Was als Wertstadt begann, wird in der DeZentrale weitergeführt. „Die DeZentrale ist ein vielfältig nutzbarer Raum“, sagt Anne Kleiner, die das offene Kulturprojekt leitet.

„Jeder, der in der Stadt und für die Stadt etwas machen möchte, kann die Räume im Rahmen eines Projektes nutzen.“ Es gelte, den Raum für die kreative Stadtentwicklung zu nutzen. „Hier kann Forschung ebenso stattfinden wie Kunst. Die DeZentrale eignet sich als Proberaum, Treffpunkt, Austauschforum, Ausstellungsfläche oder Atelier“, erklärt Kleiner. „Wir sind offen für Vorschläge von Interessierten.“

Erste positive Erfahrungen hat Kleiner mit „Ruhrzilla“ und „Banana“ bereits gesammelt. „Wir pflegen eine enge Beziehung zur Wertstadt, die stadtplanerisch arbeitet. Wir möchte die Planung durch kreative Elemente, Ideen und Veranstaltungen erweitern. Unser gemeinsames Ziel ist, die Innenstadt weiter zu beleben, sie lebenswerter zu machen“.

Kleiner selbst sieht sich als Beraterin für Interessierte. Sie wird zudem die Nutzung des Raumes für die jeweiligen Projekte koordinieren.

„Mit ‚Memory starten wir am Samstag, 19. Januar, ins neue Jahr“, erklärt Anne Kleiner, die Leiterin der DeZentrale. „Die Autoren Jörg Albrecht und Fabian Lettow betrachten die Stadt dabei ab 19.30 Uhr aus der Sicht von Mülheimbesuchern.“ Dabei handelt es sich um eine Performance, für die Eintritt erhoben wird.

„In der DeZentrale wird es eine Mischung aus kostenfreien und kostenpflichtigen Veranstaltungen geben“, so Kleiner. Der Treffpunkt für Frauen, das Projekt Teestube, sei kostenfrei. Das wird von Kezban Iscan geplant. „Das erste offene Treffen für alle Frauen findet am Sonntag, 24. Februar, von 15 bis 20 Uhr statt“, so Iscan. „Unsere Teestube soll Wissensbörse und Austauschplattform sein. Zusätzlich möchten wir auch etwas gestalten - sei es Tanz, Theater oder künstlerische Aktionen. Die Richtung geben die Frauen vor, die zu uns kommen. Wir richten uns ihren Wünschen und Interessen und suchen natürlich auch nach verborgenen Talenten. Unser Motto lautet: Alles geht, nichts muss“, erläutert Iscan. „Natürlich werden wir auch für Kinderbetreuung sorgen“.

Auch eine neue Theatergruppe wird die Räume nutzen. „Anfang April ist ein Workshop für Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren geplant. Während des einwöchigen Kurses schreiben die Kids Geschichten über die Stadt, gestalten Bilder und führen dies zu einem Buch zusammen. Das wird am Ende von ihnen selbst gedruckt“, kündigt Kleiner an.

Für Fragen steht Kleiner per E-Mail an dezentrale@ringlokschuppen oder unter Tel. 99316-60 zur Verfügung.

Autor:

Dirk-R. Heuer aus Hilden

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