Ed Sheeran leidet an Steinschmätzer-Phobie! (Glosse)

Meine Zeitungsente gehört auch zu den geschützten Arten. Mehrfach stand sie schon unter Brut Tatverdacht. Aber so ein Ei wie der Steinschmätzer hat sie noch nicht gelegt!
  • Meine Zeitungsente gehört auch zu den geschützten Arten. Mehrfach stand sie schon unter Brut Tatverdacht. Aber so ein Ei wie der Steinschmätzer hat sie noch nicht gelegt!
  • hochgeladen von Heike Marie Westhofen

Christian Ehring liefert in der Sendung Extra3 wöchentlich den „Irrsinn der Woche“ auf die TV-Schirme. In seinem Irrsinn geht es um höchst amüsantes Versagen der Verwaltungen oder Unternehmen. Bisher war ich immer neidisch, was andere Orte sich so an blankem Irrsinn und Realsatire leisten.

Neidisch brauche ich nun nicht mehr sein: der geschützte Steinschmätzer und die Feldlerche machen es möglich: Die beiden seltenen Vogelarten sorgen vielleicht dafür, dass der Hobbit Ed Sheeran mit seiner Klampfe im nächsten Jahr  nicht auf das Mülheimer Flughafengelände kommen darf.
Jetzt könnte man ja glauben, dass der Schmätzer und die Lerche schon mal auf dem Areal von kundigen Ornithologen gesichtet wurden. Aber nein, der Schmätzer ist bisher nur "Brut tatverdächtig" (in dubio pro reo). Und die Lerche ist auch nicht in Sicht.
Doch sie könnten ja mal vorbeikommen am 22. Juli 2018. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gefiederten sich zum Konzert einfinden, liegt wahrscheinlich (!) bei minus 450 Prozent.

Aber wen stört das?
Höchstens den Steinschmätzer und die Lerche.

Es sind bereits 80.000 Karten verkauft für das Konzert.
Das nenne ich dann mal weise vorauseilende Planung.
Es besteht der dringende Verdacht, dass die Besucher den Steinschmätzer statt den klampfenden Barden zu hören bekommen. Er singt „Giw Giw“ oder  „Giw töcktöck“ mit krächzenden und schmatzenden Lauten. Vielleicht lässt sich der Steinschmätzer im Prachtgefieder auch zu einem Duett mit Ed herab?

Falls der Klampfen-Ed vom brutverdächtigen Schmätzer überhaupt eingeladen wird.
Heute Abend telefoniere ich mit Christian Ehring. Es muss doch möglich sein, dass Mülheim an der Ruhr mal überregional bekannt wird, oder?

Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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