Geschichtsgesprächskreis Styrum legt neues Bilder- und Lesebuch vor

Gisela Rüsing las bei der Buchpräsentation in der Cafeteria der Feldmannstiftung die Geschichte der Styrumer Hebamme Eichmüller, die renitente Väter auch schon mal mit einem scharfen Hund in Schach hielt. (Foto Emons)
  • Gisela Rüsing las bei der Buchpräsentation in der Cafeteria der Feldmannstiftung die Geschichte der Styrumer Hebamme Eichmüller, die renitente Väter auch schon mal mit einem scharfen Hund in Schach hielt. (Foto Emons)
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Die Styrumer interessieren sich für ihren Stadtteil und seine Geschichte. Davon erzählen die 8000 Exemplare der bisher vier Bände „Stryum – ein starkes Stück Stadt“, die die Mitglieder des örtlichen Geschichtsgesprächkreises an die Frau und den Mann gebracht haben. Jetzt stellte der Geschichtsgesprächskreis in der Feldmann-Stiftung den fünften Band der seit 2000 aufgeschriebenen Stadtteilgeschichte vor.

Mitgründer Heinz Wilhelm Auberg ließ die 26-jährige Geschichte des Geschichtsgesprächskreises Revue passieren. Ausdrücklich würdigte er die verstorbenen Impulsgeber Hans Fischer und August Weilandt. Die Mitglieder und Mitautoren Marlies Pesch-Krebs, Gisela Rüsing, Walter Sohn, Fritz Heckmann, Fritz Monning, Margitta Kneisel, Wilfried Haag und Petra Sachse machten knapp 100 Gästen Geschmack auf mehr. Sie lasen erlebte Geschichten, etwa über eine Kindheit im Zweiten Weltkrieg, über die Nöte einer Familienbäckerei, die zwei Weltkriege und eine Diktatur überstand, über einen jungen Volksschullehrer, der 70 Erstklässler unterrichten musste, über den Spiel- und Rodelspaß in den „Styrumer Alpen“, über eine burschikose und tatkräftige Hebamme und über den Spaß, den sich einige Knirpse beim Süßholzeinkauf mit einem Apotheker machten.

Erlebte Geschichte

„Wir möchten die Geschichte unseres Stadtteils aufschreiben, damit sie nicht vergessen wird und auch Zuwanderern hilft, sich mit unserem Stadtteil zu identifizieren und sich hier heimisch zu fühlen“, betonte Gisela Rüsing.

Die ehemalige Styrumer Rektorin Pesch-Krebs machte in ihrem Beitrag deutlich, dass Styrum spätestens seit der Werksgründung August Thyssens ein Stadtteil wurde, in dem Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Nationen einen Arbeitsplatz und damit eine Lebensperspektive zu finden. Das neue 224 Seiten starke Bilder- und Lesebuch des Styrumer Geschichts- und Gesprächskreises, das von Ulrike Nottebohm, sehr ansprechend layoutet und von Max Schürmann federführend betreut wurde, ist für 7,90 Euro im örtlichen Buchhandel, bei der Feldmann-Stiftung an der Augustastraße 108-114 und in der Sparkasse an der Oberhausener Straße 65 erhältlich.
Thomas Emons

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