Bildergalerie Broicher Schlossnacht
Kunst und Kultur kehren in Mülheims gute Stube zurück

Die fliegende Luise schien die Schwerkraft zu ignorieren.
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  • Die fliegende Luise schien die Schwerkraft zu ignorieren.
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Am wohl heißesten Wochenende des Jahres gaben die MST und Art Obscura das Schloß Broich nach seiner zehnjährigen Renovierung mit gleich vier zauberhaften Kleinkunstshows den Mülheimer Bürgern zurück. Kunst und Kultur sind in die gute Stube Mülheims zurückgekehrt.

Von Andrea Rosenthal

Um die einzigartige Veranstaltung trotz der aktuellen Situation rund um das Coronavirus stattfinden 
lassen zu können, hatten die Veranstalter Art Obscura e.V. und die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) ein besonderes Konzept ausgearbeitet. So konnten die Hygieneauflagen gewährleistet werden und vier wunderbare Vorstellungen von Kunstschaffenden mit und ohne Handicap am Freitag- und Samstagabend bei insgesamt 800 Gästen für Begeisterung sorgen.

Spaß, aber sicher!

Schon vor dem Eingang Empfing das Ensemble Kroft in Gestalt eines sympathischen Schutzmanns die Besucher und machte auf die geltenden Corona-Bestimmungen aufmerksam. Einbahnstraßen, Abstandsmarkierungen und Maskenpflicht auf allen Wegen gaben den Besuchern ein gutes Gefühl. Die Bestuhlung war in Zweier- oder Dreiergruppen mit Sicherheitsabstand aufgestellt, die von der Schlossnacht bekannten Einzelakteure weitläufig im Schlossinnenhof verteilt. Zum ersten Mal seit dem Abschluss der Schloss-Sanierung wurde auch der Bereich innerhalb der Ringmauer mit einbezogen.

Kunstprojekte der Art Obscura waren innerhalb der Ringmauer zu sehen.
  • Kunstprojekte der Art Obscura waren innerhalb der Ringmauer zu sehen.
  • Foto: PR-Fotografie Köhring
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„Ohne die Unterstützung der MülheimPartner hätten wir diese fabelhafte Veranstaltung, die uns so sehr am Herzen liegt, nicht durchführen können. Durch die Umsetzung der
Hygienemaßnahmen war das Event in diesem Jahr mit einem deutlich höheren
Organisationsaufwand verbunden. Daher geht mein ausdrücklicher Dank an die
MülheimPartner“, betont Inge Kammerichs, Geschäftsführerin der MST.

„Noch vor zwei Monaten waren wir nicht sicher, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann. Wir haben immer die aktuelle Situation im Auge behalten, um keinRisiko einzugehen. Innerhalb von sechs Wochen haben wir gemeinsam mit Art Obscura die Beteiligten ins Boot geholt und es geschafft, alles auf die Beine zu stellen,“, unterstreicht Jens Weber, Leiter des Eventmanagements der MST.

Gert Rudolph von Art Obscura.
  • Gert Rudolph von Art Obscura.
  • Foto: PR-Fotografie Köhring
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Ein Stück Normalität

Ein Engagement, dass sich gelohnt hat: Bei Organisatoren, Künstlern und Zuschauern sah man nur glückliche Gesichter. Alle schienen froh, ein weiteres Stück Normalität zurück zu haben. Das bestätigt Gert Rudolph von Art Obscura: „Die Künstlerinnen und Künstler sind froh, auftreten zu dürfen. Und auch die Gäste freuen sich, wieder Kultur zu erleben.“
 

Jörg Kölling erzählte Shakespeares Sommernachtstraum in nur zehn Minuten.
  • Jörg Kölling erzählte Shakespeares Sommernachtstraum in nur zehn Minuten.
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Kunstschaffende aus verschiedensten Sparten verwandelten mit ihrer Kleinkunst denSchlosshof in eine andere, ganz eigene Welt. Es wurde getanzt, musiziert, geflogen,
gelacht – und alles voller Energie und Leidenschaft. Die fliegende Luise begrüßte die Besucher hoch oben auf ihrer biegsamen Schwungstange und schien die Gesetze der Erdanziehung völlig außer Kraft zu setzen. Jörn Kölling verzauberte mit seinem Bauchladentheater und Shakespeares Sommernachtstraum in zehn Minuten Jung und Alt. Die Bremer Formation tanzbar erzählte mit Koffern und Laubbläsern in stimmigen Choreografien ihre Geschichten.

Die tanzbar_Bremen erzählte mit Koffern Geschichten.
  • Die tanzbar_Bremen erzählte mit Koffern Geschichten.
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Genreübergreifende Höchstleistung

Höhepunkt des Vorstellung war jedoch der Auftritt des Berliner Trios Tridiculous. Die drei jungen Künstler bewegten sich mit schlafwandlerischer Sicherheit durch die verschiedensten Genre. Musik, Tanz und Akrobatik. Ob Rostyslav Hubaydulin am Vertikalseil, Semion Bazavlouk mit Jonglage, Breakdance und Gesang oder Ihor Yakymenko, der  an der Vertikalstange in luftige Höhen schwang - alles wurde gekonnt miteinander verwoben und humorvoll und überaus liebenswert präsentiert. 

Artistik an der Stange, die so gar nichts mit Pole dance zu tun hatte zeigte Ihor Yakymenko.
  • Artistik an der Stange, die so gar nichts mit Pole dance zu tun hatte zeigte Ihor Yakymenko.
  • Foto: PR-Fotografie Köhring
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Als nach knapp drei Stunden die zauberhafte Schlossnacht vorbei war, verabschiedeten die Organisatoren die Zuschauer mit dem Wunsch alle im nächsten Jahr unter normalen Bedingungen wiederzusehen. 

(alle Fotos PR-Fotografie Köhring)

Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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