CityARTists 2020
Laas Abendroth vertritt Mülheim an der Ruhr

Vase mit Botschaft.
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Der Mülheimer Künstler Laas Abendroth (* 1967) vertritt seine Heimatstadt bei dem Förderprogramm „CityARTists 2020“. Am 13. Mai wurde er von einer Fachjury einstimmig ausgewählt. In der nächsten Etappe des NRW-weiten Wettbewerbs muss sich Abendroth gegen zwanzig weitere Teilnehmer durchsetzen. Über die zehn glücklichen Gewinner entscheidet die Jury des KULTURsekretariats bis Mitte Juli.

Den Kunstpreis hat die Stadt Mülheim an der Ruhr gemeinsam mit dem NRW KULTURsekretariat und zwanzig anderen Mitgliedstädten ausgeschrieben. Aufgerufen sich zu bewerben waren einzelne Künstler ab 50 Jahre, die eine künstlerische Ausbildung genossen oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen und Kunstvereinen vorweisen können.

Provokante Arbeiten

Neben dem Mülheimer Vertreter Laas Abendroth sind weitere ausgewählte Künstler aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie zu dem Kunstpreis zugelassen. Zehn der verbliebenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Chance, je 5.000 Euro in Form eines Stipendiums zu gewinnen.

Laas Abendroth überzeugte die lokale Mülheimer Jury mit seinen witzigen und provokanten Arbeiten auf Anhieb. In Schriftbildern, Filmen, Multiples und Installationen hinterfragt er die Rolle des Künstlers und die Mechanismen des Kunstbetriebs. Es ist der Überfluss, der ihn beschäftigt: Ob es der Überfluss an Kunstwerken oder an Zeit ist, Laas Abendroth findet oftmals überraschende Formen, um seine Botschaften zu vermitteln.

Vase mit Botschaft.
Laas Abendroth bewirbt sich um den Kunstpreis der Stadt Mülheim.
Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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