Kunst
Sanierung des Wildpferde-Denkmals hat begonnen

Viele Beteiligte machen sich ein Bild von dem aktuellen Zustand des Wildpferde-Denkmals nach der Teilsanierung.
  • Viele Beteiligte machen sich ein Bild von dem aktuellen Zustand des Wildpferde-Denkmals nach der Teilsanierung.
  • Foto: PR-Fotografie Köhring
  • hochgeladen von Marcus Lemke

Von RuhrText

Bei Spaziergängen fiel Mitgliedern des Stammtisches „Aul Ssaan“ auf, dass das 1926 auf Betreiben des Geschichtsvereins aufgestellte Wildpferde-Denkmal am Stallmanns Hof durch Wind und Wetter doch arg in die Jahre gekommen ist. Mittlerweile ist eine Teilsanierung durchgeführt worden. Das Denkmal aus Muschelkalk erstrahlt nun wieder in frischen Sandfarben. Einzelne, bröckelige Stellen werden vom Saarner Steinmetz Oliver Ganser noch nachgebessert.

Im nahe gelegenen Wald waren Ende des 19. Jahrhunderts die letzten freilaufenden Pferde von den so genannten Strickern eingefangen worden. Darauf weist auch eine Inschrift am von Arnold Künne geschaffenen Denkmal in Mölmschem Platt hin. Schon bald soll auch eine Tafel über das historische Denkmal informieren. Per QR-Code und Smartphone können Spaziergänger dann weitere Informationen über die ungezähmten Pferde im Speldorfer Wald bekommen. Das Denkmal ist aufgrund seiner Dynamik sehr beeindruckend. Nicht zuletzt deshalb hatten die Mitglieder des Stammtisches „Aul Ssaan“ damit begonnen, Spenden für die Restaurierung zu sammeln. Dr. Beate Reese, Leiterin des Kunstmuseums, und Kai Rawe, Leiter des Stadtarchivs, freuten sich bei der öffentlichen Präsentation der Teilsanierung über den Einsatz des Geschichtsvereins und des Stammtisches „Aul Ssaan“. „Das Kunstmuseum ist für die Pflege von Kunst im öffentlichen Raum verantwortlich. Uns stehen im Jahr dafür aber nur etwa 20 000 Euro zur Verfügung. Daher sind wir froh, wenn es private Initiativen gibt, die sich um den Erhalt von Denkmälern und Kunst bemühen“, sagte Dr. Beate Reese.

Weitere Spenden nötig

Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Hüßelbeck berichtete, dass 2017 während eines „Mundart-Abends“ 410 Euro für die Restaurierung des Denkmals gesammelt werden konnten. Das war der Anfang der Spendenaktion, die noch weiterhin läuft, um die Sanierung auch zum Ende zu bringen. Um die gut 4000 Euro zusammenzubringen, benötigen der Stammtisch, der Geschichtsverein und das Kunstmuseum noch weitere Spenden. Wer mithelfen möchte, kann einen Betrag auf das Konto des Geschichtsvereins spenden — IBAN DE98 3625 0000 0300 0961 58.

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