"Voll die Ruhr" an verschiedenen Spielorten

Streetart- und Graffiti-Künstler Aran J.-Hudson zeigt Jugendlichen, hier mit Sophia, wie man Graffiti richtig sprayed.
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„Voll die Ruhr“ das ist Entenrennen und Trödel in den Ruhranlagen – so war das seit 1995. 2020 musste das beliebte Fest ganz abgesagt werden. 2021 gibt es aber ein Comeback an verschiedenen Spielorten: Im Medienhaus, Tanzen im Café4You, einen „Sports Day“ im Sportpark Styrum oder die Trendsportart Skimboarding im Naturbad zum Ausprobieren. Skimboarding bietet das Naturbad auch über das Veranstaltungswochenende 12./13. Juni an.

Am Samstag ging es im Garten am Saalsweg los. Das Kinderkunstprojekt von Stefan Schulte ter Hardt „Lebenszeichen“ bewegte die Kinder nach einer Geschichte Gemälde zu malen. „Ohne Vorgabe,“ war dem Künstler wichtig. Am Sonntag konnten die etwa 20 Resultate im Rahmen einer Ausstellung im Garten besichtigt werden. Und die konnten sich sehen lassen. Die Kinder konnten verschiedene Maltechniken ausprobieren. Da waren Landschaften, Verkehrssituationen, abstrakte Bilder aber auch viel Gegenständliches entstanden. Der Künstler selbst erinnert sich: „1995 war ich als Praktikant beim ersten Mal „Voll die Ruhr“ dabei.“ Heute war es ihm wichtig gerade für Kinder etwas zu organisieren - und es ging zum ersten Mal wieder ohne Maske.

Insgesamt 24 Kinder hatten sich für den Workshop „Tiere des Waldes“ angemeldet. In zwei Gruppen ging es zunächst durch den Witthausbusch, um Insekten und anderes Getier zu suchen und zu untersuchen. Kreativ ging es dann auf der großen Wiese weiter. Es ging um Spuren der heimischen Tiere und um die Waldtiere im Besonderen. Spuren-Stempel und Schablonen wurden gebastelt und konnten als Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Sophia Fritz vom Amt für Kinder, Jugend und Schule: „Über diese Aktionen hinaus können wir über die gesamten sechs Wochen Sommerferien wieder Ferienspiele anbieten.“ Ab Montag, 14. Juni, 19 Uhr, ist die Anmeldung über www.freizeit-muelheim-ruhr.de möglich.

Anspruchsvoll gestaltete sich der Grafitti-Workshop am Café Fox in Broich. Ab 12 Uhr übten sich 16 Jugendliche unter der Anleitung von Aran Hudson in der Kunst des Sprayens. Geübt wurde zunächst auf der Folie der Leinwände. Verschiedene Techniken konnten ausprobiert werden. Später wurde dann Farbe direkt auf die Leinwand aufgetragen und Schablonen geschnitten. Aran Hudson, auch bekannt als Cole Blaq, leitet Workshops auch mit Legosteinen – „Brick Art“ ist auf seiner Visitenkarte zu lesen.

Maximilian Fritsche (Amt für Kinder, Jugendliche und Schule) dankte allen Partnern, die diese vielfältigen Angebote durchgeführt haben und damit dazu beigetragen haben, dass „Voll die Ruhr“ 2021 stattfinden konnte. Die Veranstaltung wurde von RWW unterstützt.

Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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