…welches ist denn nun „DAS“ Motto der 50. LESEBÜHNE?!?

Plakat zur Veranstaltung
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50. Lesebühne MÜLHEIM, 07.07.2017
J U B I L Ä U M

MOTTO vielleicht:
"GUT, wieder hier zu SEIN"
oder: "GESTORBEN wird IMMER, geschrieben+gelesen auch"
oder "...wir leuchten, im DUNKELN"

… zum 50. Mal drehte sich in dem schönen MÜLHEIM an der Ruhr
alles nur das GESCHRIEBENE Wort, die Kunst und die Musik!
Manfred Wrobel und seine Mitstreiter staunten wohl nicht schlecht, dass ihre vor vielen Jahren geborene IDEE, einmal solche Früchte tragen würde…sechsmal im Jahr, also alle zwei Monate findet eine solche LESEBÜHNE statt und wenn ich auch nicht bei der ersten LB´ dabei war, bei diesem Jubiläum nun, der 50.LB, aber war ich dabei, und dazu kann ich auch mal´ wieder meinen „Senf“ dazu tun, ob man diesen nun hören will , mag oder eben nicht…

WER diese Leidenschaft kennt, gerne zu lesen, sich vorlesen zu lassen, wer auch gern´ der Musik lauscht, sich gerne gut unterhalten lässt und dazu eben nicht (allein) das TV Gerät oder den PC daheim benötigt und wer einfach auch mal´ MENSCHEN dazu kennenlernen will, der ist vielleicht auch schon einmal auf LESUNGEN zu finden! Wer es ganz exzessiv und mit musikalischer Untermalung, mit Moderation und auch mit einer TOMBOLA erleben mag, der ist bei der Mülheimer LESEBÜHNE einfach gold-richtig!

Anfang Juli 2017 traf man sich also zur 50. Ausgabe dieser MH-LESEBÜHNE!

Es sind schon wieder einige TAGE her, ja, ich weiß, doch wollte ich auch noch kurz was zu diesem Abend sagen.
Als Christiane Rühmann als Moderatorin einen kleinen Rückblick zur Entstehung der Lesebühne gab, erinnerte auch ich mich kurz daran, wie ich seinerzeit einmal von einem Bekannten, einem Autor, mit genommen wurde, dorthin, in das Hotel Handelshof.
Auf Anhieb gefiel mir die IDEE, solche Veranstaltungen für JEDERMANN kostenlos anzubieten!
Manfred Wrobel und seine Mitstreiter schaffen das nun über viele Jahre sehr erfolgreich! Ganz sicher wird aus der nun gefeierten 50 irgendwann auch eine 100!

Bereits am 01. September wird es die 51. Ausgabe der Lesebühne geben!

Mit dabei waren an diesem schönen Abend:
KLAUS MÄRKERT
Antje Koller
Bruno Woda
ANKE MÜLLER
Bettina MÜNSTER
Rolf Blessing
J.Heinrich Heikamp
GABRIELE PLUSKOTA
Heltu Besgen + Peter Tigges
sowie Wolfgang BRUNNER
Zur musikalischen Unterstützung mit dabei waren,
das LESEBÜHNEN-Urgestein Mitchel Summer
und aus Hagen extra angereist BJÖRN NONNWEILER!

Nachdem ein kleines Präsent an Manni´ überreicht war, startete der Lese-Abend mit dem Bochumer Autor KLAUS MÄRKERT!
Wieder hatte er ein neues BUCH im Gepäck und wieder traf er damit voll ins SCHWARZE!
Auch wenn seine Texte oft mehr oder weniger DÜSTER daher kommen´, er ist ein Garant für spannend, sarkastisch-humorvolle Unterhaltung! Seine „Nachthumor-Autobiografie“ jedenfalls liegt nun auch hier auf meinem Tisch und will gelesen werden,
denn „Wie wir leuchten im Dunkeln geben wir so verdammt gute Ziele ab“ ist ganz sicher wieder einmal jede Zeile wert!
So ganz anders waren dann die Zeilen von Antje Koller. Ihre Liebesgedichte, gefühlvoll und schön.
Aus Rees war Bruno Woda mit dabei. Er las aus seinem Roman „Mistelernte“.
Einfach GUT, wieder hier zu sein, ja, wie wahr.
Einen weniger weiten Anfahrtsweg hatte ANKE MÜLLER. Die Mülheimerin war erstmals mit dabei und erheiterte uns mit Geschichten ihrer Familie. Sie las aus ihrem Debutroman: „Mama, bleib mal´ im Slip“.
( sie schreibt auch in/auf ihrem BLOG und hier im "LK":
http://www.lokalkompass.de/muelheim/profile/anke-mueller-58323.html)

Bettina Münster hatte mir schon einmal ganz gut gefallen. Auch die Ratingerin gab Passagen aus ihrem neuesten Werk zum Besten.
Auch aus Mülheim kommend präsentierte uns danach Rolf Blessing seine Texte aus vier Jahrzehnten, während J. Heinrich Heitkamp wieder aus seinem Kinder und Jugendbuch „Die Buschkobolde“ vortrug.
Und noch eine Mülheimerin gesellte sich an diesem Abend unter die Lesenden:
Gabriele Pluskota!
Ich mag sie sehr. Auch von ihr hörten wir dieses Mal etwas zum Schmunzeln, fast schon dezent makaber. Gestorben wird immer, stimmt, und wie man wo richtig liegt, kann man in Wien halt anhand eines workshops erlernen, also, wie man sich seinen eigenen Sarg zimmert! Was haben wir also gelacht….
Heltu Besgen ist Mutter von sechs Kindern und schreibt auch noch nebenbei, und so „wahre“ Worte! Ihre Gedichtbände scheinen interessant, und eben die „Beziehung zu sich Selbst“ zu stärken…Zusammen mit dem Autor Peter Tigges ist sie angereist, und die Beiden ließen uns ihr „Mitgebrachtes, woher auch immer“ hören! Tigges fand mitunter sogar recht deutliche Worte, und erinnerte mich ein klein wenig an
Charles Bukowski.
Zum guten Schluss sprach auch noch Wolfgang Brunner aus Hamminkeln ein paar liebe lobende Worte an die LESEBÜHNE und an Manfred gerichtet, in Form eines Jubiläumsgedichtes, nachdem er uralte zaghafte Schreibversuche und gut 30 Jahre alte Gedichte hervorgekramt hatte und uns daran hat teilhaben lassen.

Zwischendurch gab es natürlich immer mal´ wieder töfte´ Musik,
( @Björn, DANKE für den STOPPOK!!!)
den Losverkauf und natürlich kurz vor Schluss auch die GEWINNAUSLOSUNG,
die auch immer wieder richtig Spaß macht!
Alles in Allem ein klasse Jubiläum, und man kann dem Manni´,
seiner Lesebühne und allen daran Beteiligten einfach nur weitere 50 MALE´ wünschen!

Übrigens, schon bald, am FREITAG
ist es wieder soweit: wer mag, kann ab 19 Uhr wieder im Handelshof in Mülheim auftauchen.

Und EGAL, welches MOTTO, diese Lesebühne braucht nur eines:

BÜCHER BÜCHER BÜCHER....!
WEITER SO!

Mülheimer Lesebühne zeigt, dass Lesungen Zukunft haben können!

... und nur einige wenige Bilder ...

Text+Fotos: AAT 2017

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