Neuer Außenbereich der Akutpsychiatrie am St. Marien-Hospital
Ein Garten für die Psychiatrie

Bei der offiziellen Eröffnung waren anwesend:  (Foto v.r.n.l.) mit Geschäftsführer Carsten Preuß, Ärztlichem Direktor Dr. Thomas Nordmann, Bereichsleiter Psychiatrische Pflege Dennis Siebrecht, Frank Melchert und Britta Matten (Stationsleitungen Psychiatrie) und Chefarzt Dr. Ralf Kudling (Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik). Foto: PR-Foto Köhring
  • Bei der offiziellen Eröffnung waren anwesend: (Foto v.r.n.l.) mit Geschäftsführer Carsten Preuß, Ärztlichem Direktor Dr. Thomas Nordmann, Bereichsleiter Psychiatrische Pflege Dennis Siebrecht, Frank Melchert und Britta Matten (Stationsleitungen Psychiatrie) und Chefarzt Dr. Ralf Kudling (Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik). Foto: PR-Foto Köhring
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Station Maria 1 ist eine von fünf Stationen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am St. Marien-Hospital Mülheim. Dort besteht die Möglichkeit, akut gefährdeten psychisch kranken Menschen in einem besonders geschützten Rahmen Hilfe und Unterstützung anzubieten.

Dies ist kann zum Beispiel in psychischen Ausnahmezuständen, die mit akuter Suizidalität einhergeht, notwendig und sinnvoll sein. Dieser akutpsychiatrische Bereich wurde in den vergangenen Wochen um einen neuen gartenähnlichen Außenbereich erweitert, der am 16. Juni 2021 offiziell eröffnet wurde.
Die Patienten erreichen den kleinen Garten, der auch mit einer Tischtennisplatte und Ruhebänken ausgestattet wurde, über das Treppenhaus der psychiatrischen Klinik. „Wir freuen uns, den Patientinnen und Patienten der Akutstation durch den neuen Außenbereich die Möglichkeit zu geben, an der frischen Luft durchzuatmen und sich in einem neuen Bewegungsraum zu erleben“, erklärt Chefarzt Dr. Ralf Kudling. Bei den Gartenbesuchen würden die Patient:innen immer von Mitarbeitenden begleitet, so Dr. Kudling.

Ausruhen oder Tischtennis spielen

„In psychischen Krisen ist es oftmals wichtig, den nötigen Schutz zu bieten und damit die Voraussetzungen für die weitere Behandlung zu schaffen“, beschreibt Dr. Kudling den Ansatz. Während der Behandlung gehe es darum, für jeden Patienten eine individuelle Strategie zu finden, um die akuten Symptome seiner psychischen Erkrankung zu mildern und das Krankheitsbild zu verstehen. Schritt für Schritt würden die Patienten dabei unterstützt, aus ihrer Krise „herauszutreten“.

Das neue Außengelände hälfe genau bei diesem Schritt, so der Chefarzt.
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verfügt im stationären Bereich über 94 Betten, die sich auf fünf Stationen verteilen. Die Akutpsychiatrie verfügt über 19 Betten, um Mülheimer Bürgerinnen und Bürger in psychischen Krisen helfen und unterstützen zu können. Die Stationen werden fortwährend modernisiert und den Bedürfnissen zeitgemäß angepasst.

Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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