Auf ein Wort
Farbtöne

Welcher Malerin fehlte der Mittelfinger der rechten Hand? Und wenn ja, wie manifestiert sich das auf ihren Bildern? Er war ihr einmal abgeschossen worden, sagte man. Sie gehörte zur selben Maltruppe wie Arnold Schönberg.
Dass Arnold Schönberg auch gemalt hat, wussten außer ihm selbst nur wenige.
Und das war und ist auch gut so. Ich hab mich richtig erschrocken. Sein Selbstbildnis sieht nach unbeholfen gemaltem Pavian-Mandrillgesicht aus.
Hier
Als Grund nehme ich an, dass der Komponist Schönberg als Maler die Prinzipien der Zwölftonmusik nun auf zwölf Töne einer Farbskala angewandt hätte.  -  Aber nein, er wollte, wie andere Zeitgenossen übrigens auch, seine Seele malen, und die liegt nun mal direkt hinter den Augen. Deshalb die roten Markierungskringel um die Augen.
Leider konnte ich damals die Heuhaufen von Monet nicht ersteigern. Die fuhr einer für 111 Millionen in seine Kunstscheune ein. Der Bildgegenstand ist unwichtig, sagte Kandinsky. Wie recht er hatte!

Autor:

Franz B. Firla aus Mülheim an der Ruhr

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