Mülheimer Aprilscherze
Haben Sie sich in den April schicken lassen?

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Der 1. April ist traditionell ein Datum, an dem man besonders gründlich hinterfragen sollte, was man an diesem Tag so liest und hört. Denn ehe man es sich versieht, ist man in den April geschickt worden. Auch in Mülheim haben es sich verschiedene Firmen und Institutionen nicht nehmen lassen, Leser, User und Bürger in die Irre zu führen. Hier ein kleiner Auszug der mölmschen Aprilscherze:

Die Polizei Essen/Mülheim:
Hubschraubereinsätze der Polizei lassen sich nicht immer verhindern, werden aber nicht von jedem akzeptiert. Immer wieder kommt es zu Beschwerden, wieso die Polizei Hubschrauber einsetzt. Das würde die notwendige Nacht- beziehungsweise Mittagsruhe erheblich beeinträchtigen. Deshalb habe die Polizei in Essen und Mülheim, wie sie Mitteilte, ein neues Konzept entwickelt.  Mithilfe eines extra für solche Einsätze konzipierten Lautsprecherfahrzeuges kündige die Polizei zukünftig den Einsatz der Polizeihubschrauber an. Dazu fahre der Wagen zirka 30 Minuten vor Einsatzbeginn durch den betroffenen Bereich und vermeldet dann den Grund der Ruhestörung. Sollten Beschwerden eingehen, werde der Lautsprecherwagen erneut in die beanstandeten Gebiete fahren und nochmals deutlich den Grund der Ruhestörung nennen. Die Polizei Essen hofft damit, das Beschwerdeaufkommen, insbesondere zur Nachtzeit, deutlich zu verringern.

WDL:
Die WDL verlege den Luftschiffbetrieb testweise nach Großbritannien, hieß es heute morgen auf der Facebook-Seite der Luftschiffgesellschaft. Das sei unter anderem der Hängepartie, ob und wie weit am Standort eine Planungssicherheit über den 2024 auslaufenden Pachtvertrag hinaus bestehe, geschuldet. Kurzfristig gefallen aber sei die Entscheidung wegen des anstehenden Brexit. Der britische Pilot der WDL, Finn Markney, würde bei einem harten Brexit seine europäische Lizenz verlieren und dürfe somit in Europa nicht mehr als Pilot arbeiten. Der WDL stände damit ab diesem Zeitpunkt nur noch ein Pilot (von weltweit 15) zur Verfügung. Dieser Situation solle daher mit einer Verlegung des Flugbetriebes vorgebeugt werden. Ab Mai, so verkündete die WDL, starte Luftschiff Theo seine Rundflüge testweise vom britischen Flughafen „Southampton International Airport“ (SOU).  Luftschiff Theo werde für die Durchführung der Rundflüge dann abwechselnd in Mülheim beziehungsweise Southampton das Helium abgelassen und per Transportflugzeug hin und her geflogen. Diese Form des Transports sei für Luftschiffe wohl einzigartig und nur möglich, da es sich bei Theo um einen Blimp, also ein Prallluftschiff handelt.Von den sechs sich weltweit im Einsatz befindlichen Luftschiffen werde nach langer Zeit nun zukünftig wieder eines unter englischer Flagge über England seine Kreise ziehen.
Der Flugbetrieb in England solle zunächst testweise zwei bis drei Tagen die Woche stattfinden. Mit der britischen Fluggesellschaft Easyjet sei ein entsprechendes Abkommen vereinbart worden, welches den Werksverkehr Mülheim - Southampton sicherstelle.

Oberbürgermeister Ulrich Scholten/Stadt Mülheim an der Ruhr:
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde habe er Sonntag die Namensänderungsurkunde unterzeichnet und symbolisch das neue Ortseingangsschild an der Duisburger Straße eröffnet! Nun werde die Stadt endlich Mühlheim an der Ruhr heißen und damit auch der ursprünglichen Bedeutung des Namens als „Heim der Mühlen“ gerecht, erläuterte der OB am 1. April auf seiner Facebook-Seite. Grund der Namensänderung seien repräsentative Studien, die in den letzten beiden Jahren durchgeführt wurden. 2/3 der Befragten schrieben lieber „Mühlheim an der Ruhr“. Die endgültige Umstellung trete am 1.1.2020 in Kraft. Bis dahin könnten auf Schriftstücken von öffentlichen Stellen beide Schreibweisen genutzt werden.

BAMH-Fraktion:
Nur am 1. April würden die Bürger Mülheims die Gelegenheit haben, eine einzigartige Ausstellung auf den Fluren des Historischen Rathauses besichtigen zu können. Extra zu diesem Termin habe das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Büro des Oberbürgermeisters die „Oberbürgermeister-Affäre“ didaktisch aufbereitet.Zahlreiche Exponate, insbesondere die Abrechnungen diverser Besuche Ulrich Scholtens in Gaststätten und Restaurants, würden im Original und auf DIN A 3 vergrößert zu betrachten sein. Dazu würden auch die dazu passenden Kalenderaufzeichnungen, die ein Anonymus den Verantwortlichen der Ausstellung erneut zur Verfügung gestellt hat, einzusehen sein.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung werde die städtische Kreditkarte sein, die der Oberbürgermeister regelmäßig im Einsatz hatte.
 Erbeten werde eine Spende für den maroden städtischen Haushalt. Zu diesem Zwecke werde sich der Kämmerer mit einem von der Kirchengemeinde geliehenen Klingelbeutel im Ausstellungsbereich bewegen.

Autor:

Regina Tempel aus Mülheim an der Ruhr

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