Dr. Janina Tosic erhält Junior-Fellowship
HRW-Projekt gefördert

Dr. Janina Tosic beschäftigt sich mit subjektiven Lernprozessen.
  • Dr. Janina Tosic beschäftigt sich mit subjektiven Lernprozessen.
  • Foto: Hoffotografen / Bayer AG
  • hochgeladen von Sibylle Brockschmidt

Der Stifterverband und die Baden-Württemberg Stiftung fördern 18 beispielgebende Konzepte, um die Qualität der Hochschullehre weiterzuentwickeln und zu verbessern. Für die Hochschule Ruhr West erhält ein Junior-Fellowship Dr. Janina Tosic aus dem Institut Naturwissenschaften.

Ob durchdachte Konzepte für einen erfolgreichen Studienstart, interaktives Lernen mit Tablet und Smartphone oder Projekte für eine gute Praxisanbindung im Studium: Gesucht wurden Ideen, wie die Hochschullehre innovativ gestaltet und weiterentwickelt werden kann. Mit den „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ prämieren die Baden-Württemberg Stiftung und der Stifterverband Ideen zur zukunftsorientierten Gestaltung und Optimierung der Hochschullehre.

Unter 73 eingereichten Ideen aus ganz Deutschland hat eine Jury die folgenden Konzepte prämiert:
Das Projekt „Subjektorientierung in Grundlagenveranstaltungen“ von Dr. Janina Tosic aus dem Institut Naturwissenschaften ist eine von 73 eingereichten Ideen. Tosics Idee und Projekt beschreibt das Lernen im Studium als einen subjektiven und individuellen Prozess, der durch Lehrveranstaltungen angeregt sowie ermöglicht werden soll und durch Prüfungen am Ende eines Moduls bewertet wird. Dennoch finden sich in vielen naturwissenschaftlichen Grundlagenveranstaltungen nach wie vor zumeist traditionelle Lehrmethoden, die den Fachinhalt sowie die Lehrperson ins Zentrum stellen. Es bleibt offen, wo und wie sich dabei subjektive Lernprozesse integrieren lassen, Diversität inkludierend berücksichtigt werden kann oder Studierende partizipativ mitgestalten können. Die Lehrinnovation adressiert diese Fragen. Während des Fellowships möchte Tosic gemeinsam mit den Studierenden herausfinden, wie ein stärkerer Bezug auf die Studierenden gerade in Großveranstaltungen der ersten Semester des Bachelorstudiums innerhalb und mit den vorhandenen Rahmenbedingungen und Ressourcen erreicht werden kann. Dafür erhält sie vom Stifterverband eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro.

„Die HRW gibt sich nicht mit guter Lehre zufrieden. Wir streben nach kontinuierlicher Weiterentwicklung. Dr. Tosics Fellowship ist ein Beleg dafür, dass unsere lösungsorientierten und partizipativen Ansätze in der Verbesserung der Lehre nicht nur regional, sondern auch national, ein hohes Niveau erreichen. Wir freuen uns auf die Ergebnisse dieses spannenden Projektes“, gratuliert Prof. Dr. Francois Deuber, Vizepräsident für Studium und Lehre an der HRW.
Eine Jury aus Lehrenden verschiedener Fachrichtungen sowie Hochschuldidaktikern und Studierenden wählte die Fellows aus. Ausschlaggebend für eine Förderung ist vor allem, dass das Vorhaben einen deutlichen Mehrwert gegenüber dem Status quo darstellt und in das Curriculum eingebunden werden kann.

Autor:

Sibylle Brockschmidt aus Mülheim an der Ruhr

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