Saarn am Sonntag, dem 18. September 2021
Kleiner Festakt zur Info-Tafel-Aktion von „Aul Ssaan“

18.09.21
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Zwischen Pankoks „Mädchen mit Ball“ und dem hellblauen Werry-Haus begann der Festakt mit der öffentlichkeitswirksamen Anbringung der Infotafel an dem denkmalgeschützten Haus. Lothar Schaff schraubte von Fotographen umringt, während Wilhelm von Gehlen mit seinem Handy die QR-Code-Funktion demonstrierte.
Aus dem Lautsprecher ertönte zunächst „Heimweh nach Saarn“ mit dem Text von Hennes Klapdor, dem schon länger verstorbenen Erfinder des Saarner Bergsteigerchors. „Ja, die Düsseldorfer Straße möchte ich mal wiedersehn“ bekannte der Sänger und Komponist in etlichen Refrains, ehe dann Wilhelm von Gehlen, Baas von „Aul Ssaan“, zum Mikrofon schritt.
Er beschrieb ausführlich die Info-Tafel-Aktion seiner Traditionsgemeinschaft, bei der bisher schon fast 30 denkmalgeschützte Bauten, vielfach Fachwerkhäuser, mit informativen Texten versehen wurden, die auch per QR-Code auf der Homepage – aulssaan.de – abgerufen werden können. Dort sind auch alle Häuser fotografisch aufgelistet. Drucker Gerd Schöneberg und Tischler Lothar Schaff waren und sind mit der Herstellung und Anbringung der Glastafeln betraut, von Gehlen besorgte die Sponsoren in Dorf, Stadt und Land und kümmerte sich um die Texte. Trotz all dieser Arbeit hätten ihm die Gespräche mit den Eigentümern in der Regel viel Freude gemacht.
Die Bezirksbürgermeisterin Elke Oesterwind zeigte sich anschließend begeistert und dankte im Namen der Saarner und Mülheimer Bürger für die Bereicherung des Dorfes.
Spontanes Publikum gesellte sich einiges hinzu, aber die durch ihr Vereinshemd mit goldenem Schriftzug auf dem Rücken kenntlichen „Stammdeeschbrüüer“ waren nicht zu übersehen.
Unter den Klängen der „Saarner Hymne“, gesungen von den „Saarner Spatzen“ wandelte alles ins Gemeindehaus, wo man sich nach gewissenhafter Corona-Kontrolle, wahlweise durch einen ehemaligen Schulleiter oder Oberbürgermeister, im hinteren Außenbereich netten Gesprächen bei selbstgebrautem Bier und selbstgebratenen Würstchen widmete.
Die Infotafel-Initiative des traditionspflegerisch aktivsten Stammtisches „röm un töm“ ist noch nicht beendet. Sind alle Tafeln montiert, wird ein Flyer eine Gesamtübersicht bieten und zum Rundgang einladen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass bei der Vorstellung dieses dörflichen Rundwanderweges dann wieder Selbstgebrautes und Selbstgebratenes im Angebot ist.
Mölm bowenaan, Ssaan bowendrop!

Autor:

Franz B. Firla aus Mülheim an der Ruhr

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