Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ lädt mit neuer App zum „Tabak-Talk“ ein

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„Tabak-Talk“ heißt das kleine Programm (App), mit dem Jugendliche ab 12 Jahre über das Thema Rauchen ins Gespräch kommen können – egal ob sie rauchen oder nicht.
Die App, die kostenlos im Google Play Store erhältlich ist, regt ohne „pädagogischen Zeigefinger“ dazu an, sich mit dem Thema Rauchen zu beschäftigen. Das kann sowohl das eigene Rauchen als auch das Rauchverhalten der anderen sein.

Die Teilnehmenden sind aufgefordert, zu 20 Statements, in denen – wie in einem Quiz – kurze Alltagssituationen skizziert werden, Stellung zu beziehen und aus verschiedenen Antwortmöglichkeiten auszuwählen. Sie erhalten zum Teil direkte Antworten und Hinweise, so dass sich ein kleiner, unterhaltsamer „Tabak-Talk“ entwickelt.

Je nachdem, wie die/der Teilnehmende die Fragen beantwortet hat, ob sie/er Raucher/-in, Gelegenheitsraucher/-in oder überzeugter/r Nichtraucher/in ist: am Ende erhält sie/er eine Auflösung ähnlich wie bei einem Persönlichkeitstest. Ein Bild verrät den Typus, zu dem sich das jeweilige Antwortprofil gefügt hat. Die fünf lustigen Typenbilder stehen zum Download bereit und dürfen weiterverwendet werden. Zu den jeweiligen Typen gibt es Anregungen und Hinweise: für rauchende Jugendliche beispielsweise, über ihr Rauchverhalten nachzudenken; Jugendliche, die bisher nicht geraucht haben, werden bestätigt und motiviert, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Andere, die sich durch Passivrauch belästigt fühlen, werden motiviert, Stellung zu beziehen.
Weiterführende Links laden dazu ein, am HipHop-Wettbewerb der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ teilzunehmen und mit einem Rap zum Thema Nichtrauchen eine klare Haltung zu entwickeln. Rauchende Teilnehmer/-innen oder diejenigen, die ihren Freundinnen, Freunden oder ihren Familienmitgliedern helfen wollen, finden Hinweise zu Ausstiegsangeboten.

Apps zum Thema „Rauchen“ gibt es zahlreich, sie funktionieren in der Regel als „virtueller Coach“ und unterstützen die Nutzenden dabei, mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Programme setzen voraus, dass die Teilnehmenden bereits eine feste Absicht haben, ihr Rauchverhalten zu ändern. Der „Tabak-Talk“ spricht die Jugendlichen jedoch bereits in einem „früheren" Stadium an, das Fachleute als „Absichtslosigkeit“ bezeichnen. Die App will mit kleinen Infos, Hinweisen und Fragestellungen auch diejenigen zu einer Auseinandersetzung oder Verhaltensänderung anregen, die Unterhaltung suchen, bisher aber noch nicht über das Aufhören nachgedacht haben.
Auch als „Warming up“ und geleitete schulische Aktivität eignet sich „Tabak-Talk“ und ergänzt als weiterer Baustein in die bestehenden Online-Angebote der Landesinitiative.

Der "Tabak-Talk" steht kostenlos zum Download im Google Play Store bereit - für Android-Smartphones und -Tablets.

Neu: den Tabak-Talk kann man nun auch online in der Browserversion absolvieren - unabhängig vom Betriebssystem.

Autor:

Ruth Ndouop-Kalajian aus Mülheim an der Ruhr

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