Programm startet an der HRW
MINT 4 Mädchen

MINT steht nicht nur für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sondern es steht auch für Mädchen in Naturwissenschaft und Technik. Im November 2019 startet die HRW, zusammen mit den zdi-Zentren Bottrop und Oberhausen ein attraktives Programm für interessierte Mädchen. 

„Wir wollen Mädchen für Technik begeistern, Spaß am Experimentieren und Forschen vermitteln, spannende Einblicke in die Hochschule und Labore ermöglichen und für technische Berufsbilder interessieren“, fasst Insa Larson, mint4u-Koordinatorin an der HRW, das neue Programm zusammen.
Bereits 2010 erarbeiteten die ersten mint4u-Koordinatorinnen Konzepte und Workshops. Schulklassen sind zu Gast in den HRW-Instituten oder wissenschaftliche Beschäftigte und Studierende arbeiten in den Schulen an Projekten. „Doch oft reicht die Zeit der Tagesworkshops nicht aus, um in die Tiefe zu gehen und in Ruhe zu tüfteln“, so Larson, die selbst Biologie studiert hat.

Das soll sich mit dem Programm mint4Mädchen ändern: Etwa 15 Mädchen nehmen über acht Monate praktische Angebote in den Natur- und Ingenieurwissenschaften wahr. Die Inhalte sind auf die Interessen der Mädchen abgestimmt. Gleich im November geht es los mit dem Kurs „Wearables“.
Die Schülerinnen nähen sich Kleidungsstücke, Accessoires oder Alltagsgegenstände wie Einkaufsbeutel mit intelligenten Funktionen und individuellen Designs. Sie planen, nähen, entwickeln die Schaltung und programmieren – so haben sie am Ende des Projekts ihr eigenes Wearable mit selbstentwickelten Funktionen erstellt. Den Schülerinnen wird gezeigt wie kreativ sich Elektronik und Informatik anwenden lassen. Dem folgen Workshops zum Thema Brückenbau, 3D-Druck und viele weitere mehr.

Mit dem Programm „MINT 4 Mädchen“ bietet die HRW den Teilnehmerinnen auch ein umfangreiches Programm zur beruflichen Orientierung. Studentinnen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Professorinnen aus den Ingenieurwissenschaften zeigen ihre beruflichen Werdegänge vor und dienen als Vorbilder. Susanne Staude, Präsidentin der HRW und selber Ingenieurin, unterstützt das Projekt tatkräftig, um ihren Wunsch „nach mehr Kolleginnen“ zu erfüllen.  Ansprechpartnerin für interessierte Mädchen ist Insa Larson – erreichbar per E-Mail an insa.larson@hs-ruhrwest.de oder unter Tel. 0208/ 882 54 163.

Autor:

Sibylle Brockschmidt aus Mülheim an der Ruhr

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